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22.11.2019

Ziel erreicht: Über 2000 neue Stellplätze für Fahrräder in Frankfurt

Verkehrsdezernent Klaus Oesterling eröffnet weitere Fahrradabstellanlage am Griesheimer S-Bahnhof

Sie sind kompakt, robust und ein verlässlicher Platz für Fahrräder: Gemeint sind die doppelstöckigen Abstellanlagen, die immer mehr im Stadtbild erscheinen. Eine weitere mit 16 Plätzen hat Verkehrsdezernent Klaus Oesterling nun am heutigen Freitag am Griesheimer S-Bahnhof eröffnet. „Die Abstellanlage liegt unmittelbar am Eingang zur S-Bahnstation. Das ist ideal, um das Rad schnell abzustellen und direkt weiter zur S-Bahn zu gehen. Das ist ein kleiner, aber wichtiger Baustein, um die Verkehrswende in unserer Stadt voranzubringen“, sagte Oesterling.

Der Magistrat hat stadtweit in diesem Jahr bereits 1944 Stellplätze für Fahrräder geschaffen. Allein mehr als 400 davon befinden sich auf der beliebten Einkaufsstraße Zeil oder im nahen Umfeld. Im Stadtteil Bockenheim sorgte die Stadt auf der Leipziger Straße für rund 100 Abstellplätze, an der Bockenheimer Warte für 40. Zu den 1944 Stellplätzen kommen in diesem Jahr stadtweit weitere 156 in überdachten Anlagen hinzu. „Mit Fahrradbügeln und Abstellanlagen hat die Stadt insgesamt 2100 Fahrradparkplätze geschaffen und somit den Stadtverordnetenbeschluss zum Radentscheid konsequent umgesetzt“, so der Stadtrat.

Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) kümmert sich darum, die Abstellanlagen zu besorgen und aufzustellen. „Die meisten Rückmeldungen, die wir bisher dazu bekommen haben, sind sehr positiv“, sagte die Leiterin des ASE, Dipl.-Ing. Michaela Kraft. Und ergänzt: „Die Anlagen sind zudem recht pflegeleicht und wenig störanfällig.“ Eine einzelne Anlage mit 16 Stellplätzen kostet rund 15.000 Euro.

Die S-Bahnstation in Griesheim ist der mittlerweile elfte Standort, an dem die Stadt Frankfurt am Main doppelstöckige Abstellanagen verbaut hat. Die Stadt setzt sie gezielt an zentralen Knotenpunkten und Umsteigestationen des öffentlichen Nahverkehrs ein, um die Kombination Rad + Bahn gerade für Pendlerinnen und Pendler attraktiver zu machen. Weitere Abstellanlagen – zum Teil mit deutlich mehr Stellplätzen – befinden sich beispielsweise an der Konstablerwache, am Bahnhof Höchst und am Lokalbahnhof. Die Zahl der Plätze wurde jüngst an der Galluswarte aufgestockt.

Das Verkehrsdezernat treibt in Abstimmung mit dem ASE den Ausbau zügig voran. So stehen im Frühjahr 2020 mehrere Anlagen am Südbahnhof auf der To-Do-Liste des zuständigen Teams. Dort werden nach der vorliegenden Planung 64 Plätze für Fahrräder geschaffen. Jeweils weitere 32 Plätze sind in Nieder-Eschbach und am Marktplatz in Höchst vorgesehen. Weitere folgen in Niederrad, Ostbahnhof, Ostend und als Erweiterung an der Straßenbahnhaltestelle Stadtgrenze Neu-Isenburg.