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05.07.2019

Die Camberger Straße ist fertig

Wichtige Verbindung vom Gallus in das Gutleutviertel für Verkehr frei

Die Warnbaken sind geräumt, die letzten Markierungen aufgetragen: Die Camberger Straße in Frankfurt am Main ist nach rund elfmonatiger Bauzeit für den Straßenverkehr wieder freigegeben. Das städtische Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) setzte drei von fünf Brückenbauwerken instand und sanierte weite Teile der Straße von Grund auf. Die städtischen Planerinnen und Planer hatten gut kalkuliert, denn das für die Bauarbeiten vorgesehene Zeitfenster wurde gut eingehalten. „Die Verkehrsteilnehmenden wird es freuen, denn mit der Camberger Straße steht nun wieder eine wichtige Verbindung von Gutleutviertel ins Gallus uneingeschränkt zur Verfügung“, sagte Dipl.-Ing. Michaela Kraft, Leiterin des ASE.

Die Camberger Straße ist ein kombiniertes Straßen- und Brückenbauwerk und für die Verkehrsteilnehmenden von großer Bedeutung, um westlich des Frankfurter Hauptbahnhofs die Gleise überqueren zu können. Über die „Camberger“ verlaufen zudem die Zufahrten zum Bahngelände und zu dem der Mainova– es galt, viele Interessen unter einen Hut zu bringen. Dank guter Vorbereitung schulterten die städtischen Mitarbeitenden die Herausforderung mit Übersicht und Flexibilität.

Um das Frankfurter Straßennetz zu entlasten und den Verkehrsfluss aufrecht zu halten, verzichtete das ASE auf eine Vollsperrung und baute in zwei großen Abschnitten: erst die Westseite, dann die Ostseite. Eine Fahrspur blieb somit erhalten. Nicht nur Brückenteile und Straße wurden technisch auf den neuesten Stand gebracht, sondern auch Geh- und Radwege erneuert und Brückengeländer auf einer Länge von rund 270 Metern ausgetauscht.

Die Brücken entlang der Camberger Straße sind Teil des Brückenbauprogramms der Stadt Frankfurt am Main. Die Stadt investiert etwa drei Millionen Euro.