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24.08.2018

Umgestaltung abgeschlossen: Mehr Sicherheit für die Verkehrsteilnehmenden am Dornbusch

Mehr Komfort für Fahrradfahrende

Eine Baustelle gehört von nun an der Vergangenheit an: Im Frankfurter Stadtteil Dornbusch ist die Umgestaltung der gleichnamigen Straße Am Dornbusch sowie der Hansaallee abgeschlossen. Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) hat dabei nicht nur Fahrbahn und Gehwege von Grund auf erneuert, sondern so angelegt, dass Fahrradfahrende und zu Fuß Gehende künftig sicherer im Straßenverkehr unterwegs sind. Damit verbunden kann auch die Linie 64 wieder auf ihren gewohnten Linienweg zurückkehren. Ab Montag, 20. August, halten die Fahrzeuge wieder an der ursprünglichen Haltestelle „Dornbusch“.

Seit Frühjahr 2016 wurde zunächst die Hansaallee auf eine Länge von rund 240 Metern (Abschnitt zwischen Platenstraße und Am Dornbusch) umgebaut. Radfahrenden stehen nun Radwegteilstücke in den Einmündungsbereichen Platenstraße und Am Dornbusch zur Verfügung. Das wird nicht zuletzt Nutzerinnen und Nutzer der Radroute 4 von Weißkirchen in die Frankfurter Innenstadt freuen, denn der Weg führt über die Hansaallee. An der Ecke zur Platenstraße sind nun jeweils eine Ampel für den querenden Fahrrad- und Fußgängerverkehr im Einsatz, um mehr Sicherheit zu gewährleisten. Der Einmündungsbereich ist an denselben Stellen nicht nur barrierefrei umgebaut, sondern baulich so gestaltet, dass Autos und Lastwagen ihre Fahrgeschwindigkeit drosseln müssen.

Lief der Umbau in der Hansaallee noch wie am Schnürchen, gestalteten sich die Arbeiten in der Straße Am Dornbusch deutlich schwieriger als zunächst gedacht. Der Untergrund barg so manch böse Überraschung: So war es beispielsweise erforderlich, zusätzliche Versorgungs- und Hausanschlussleitungen zu verlegen, den Boden zusätzlich zu stabilisieren, die Decke der Unterführung zur Eschersheimer Landstraße abzudichten oder neue Fundamente für eine Ampel anzulegen. Der knackig kalte Winter – derzeit kaum vorstellbar – tat sein Übriges und legte die Baustelle zeitweise lahm.

Nun aber sieht es gut aus: Der rund 400 Meter lange Abschnitt zwischen Platenstraße und Eschersheimer Landstraße ist ausgebaut. In beiden Richtungen haben Radfahrende nun einen eigenen Radweg, Gehwege und Fahrbahn sind auch in den tieferen Schichten neu hergestellt. Längsparkbuchten sorgen an den Einmündungen Eichendorffstraße und Henry-Budge-Straße für mehr Ordnung, zwölf neu gepflanzte Bäume für mehr Grün. An sämtlichen Knotenpunkten gewährleisten nun Ampeln, dass Passanten sicher über die Straße kommen. So genannte Mittelinseln helfen Fußgängerinnen und Fußgängern zusätzlich auf die andere Straßenseite. Ähnlich wie in der Hansaallee hat das ASE an mehreren Stellen das Pflaster in Einmündungsbereichen angehoben, damit Kraftfahrzeuge stärker abgebremst werden und zugleich eine Überquerung der Straße barrierefrei möglich ist.

Die Bau- und Planungskosten für Hansaallee und Am Dornbusch lagen insgesamt bei gut vier Millionen Euro.