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12.10.2018

Wissenschaftler aus Japan informieren sich im Drogenreferat

Wie funktioniert Suchthilfe in Deutschland im Vergleich zu Japan? Welche Ressourcen stehen hier zur Verfügung? Wie sind die Hilfen und Angebote organisiert? Wie gelingt die Kooperation mit Wohlfahrtsverbänden und freien Trägern? Wie funktioniert der deutsche Wohlfahrtsstaat generell? Dies waren nur einige der Fragen, mit denen eine Delegation Hochschulprofessorinnen und -professoren der Wirtschaftsfakultät der Osaka University of Commerce am 28. August 2018 zu Besuch ins Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main kam, um Näheres über den Frankfurter Weg der Drogenpolitik zu erfahren. Die Gäste aus Japan interessierten sich für Erscheinungsformen der Alkoholabhängigkeit, über Regulierungen und Hilfen und vor allem für das Zusammenwirken von Hilfe und Repression – und wie man mit Konflikten umgeht, die bei diesem Zusammenwirken aufkommen. Generell war die Kooperation der verschiedenen Akteure nach dem Frankfurter Weg der Drogenpolitik ein zentrales Thema, das die Delegation aus Wissenschaftlern beschäftigte, ebenso die Angebote zur Prävention und Harm Reduction.