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Das Projekt ‚Kommunale Gesundheitsinitiativen – interkulturell‘ (KoGi) gewinnt Hessischen Gesundheitspreis

Zum achten Mal wurde am 18. Oktober in Wiesbaden der Hessische Gesundheitspreis verliehen. Im Fokus stehen seit 2012 jedes Jahr erfolgreiche, innovative Modelle und Projekte, die Prävention und Gesundheitsförderung zum Ziel haben und das Potenzial aufweisen, auf Landesebene als Best-Practice-Beispiele zu fungieren.

In der Kategorie „Gesund Bleiben“ konnte das Frankfurter KoGi-Projekt (Kommunale Gesundheitsinitiativen – interkulturell) die Jury, die im Vorfeld der Verleihung die eingereichten Vorschläge im Hinblick auf Qualität der konzeptionellen Umsetzung, gesellschaftliche Relevanz, Praxistauglichkeit und Übertragbarkeit bewertet hatte, überzeugen. Anne Janz, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration, überreichte den Projektverantwortlichen vom Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Main und Vertretern der KoGi-Lotsen in einer feierlichen Zeremonie im Hessischen Landtag den mit 2000 Euro dotierten Preis.

Stadtrat Stefan Majer, Gesundheitsdezernent der Stadt Frankfurt, der die Arbeit des Projektes unterstützt, gratulierte den Projektverantwortlichen. „Ich freue mich sehr, dass dieses wichtige Projekt, ins Leben gerufen, um die interkulturellen Herausforderungen an die öffentliche Gesundheit kommunal und lebensweltlich zu gestalten, den Hessischen Gesundheitspreis gewonnen hat.“

Die zentrale Methode des KoGi-Projektes, das 2013 mit einem ersten Lehrgang im Gesundheitsamt Frankfurt startete, ist das Multiplikatorenkonzept. Bürger mit Migrationsgeschichte werden durch eine Fortbildung des Frankfurter Gesundheitsamtes befähigt, als Gesundheitslotsen in ihrer jeweiligen Lebenswelt gesundheitsförderliche Bedingungen zu gestalten. Die Ausbildung beinhaltet Themen der Prävention und Gesundheitsförderung.

„Die interkulturellen Gesundheitslotsen werden wegen ihrer Vorbildfunktion immer wichtiger bei der Vermittlung von gesundheitsbezogenem Wissen in Frankfurt am Main. Wegen ihrer Vertrautheit mit dem deutschen Gesundheitswesen und aufgrund ihrer eigenen Migrationserfahrungen sind sie zu Türöffnern bei Migranten und Flüchtlingen auch bei sensiblen Themen geworden“, erläutert der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes, Professor René Gottschalk, gemeinsam mit dem Projektleiter Hans-Georg Wolter.

Ansprechpartner
 
Link-IconDr. Hans Wolter
Telefon:069 212-36270
Telefax:069 212-31497
E-Mail:Link-Iconhans-georg.wolter [At] stadt-frankfurt [Punkt] de