Logo FRANKFURT.de

Bauprojekte des Sportamtes

Das Kunstrasenprogramm des Sportamtes wird auch 2019 fortgesetzt. So wurde auf der Sportanlage Nieder-Eschbach der alte Hartplatz abgetragen, um den neuen Kunstrasenbelag einzubauen.
Auch auf den Sportanlagen Bockenheim, Berkersheimer Weg, Goldstein, Riederwaldwiese und Rödelheim werden neue Kunstrasengroßspielfelder gebaut. Außerdem werden elf Klein- und Minispielfelder auf verschiedenen Sportanlagen gebaut.

Nach der Studie des Fraunhofer-Institutes und dem Prüfverfahren der EU zu Kunstrasenplätzen mit Gummigranulatverfüllung entstand eine öffentliche Diskussion. Ein mögliches Verbot von Kunstrasenplätzen mit Gummigranulat ist nicht auszuschließen. Deshalb entschied Sportdezernent Markus Frank, überall Kunstrasenbeläge der neuesten Generation einzubauen, die ausschließlich mit Quarzsand verfüllt werden. Die neuartige Strukturierung der Fasern garantiert perfekte Trainings- und Spielbedingungen.

Sportdezernent Frank sagte hierzu bei einem gemeinsamen Besuch mit Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker auf der Sportanlage Nieder-Eschbach: „Gemeinsam mit den Experten des Grünflächenamtes, Sportamtes und der beauftragten Firmen haben wir einen Weg gefunden, um einen der modernsten und umweltfreundlichsten Kunstrasenbeläge verlegen zu können.“

„Die neuen Kunstrasenplätze sind eine Investition für Generationen. Der Sportplatz wird nun modern und zukunftsfähig gestaltet. Es ist gut angelegtes Geld“, erläuterte Bürgermeister Becker hinsichtlich der Kosten.

Die neuen Kunstrasenplätze werden die Trainingsbedingungen für die Vereine FV Eschersheim, VfR Bockenheim, Sportverein Eritrea, FC Dynamo und TUS Nieder-Eschbach deutlich verbessern.

Auf den Sportanlagen Goldstein und Riederwaldwiese sind neben dem Kunstrasenbau weitere Sanierungen im Gange. Auch die Vereine SC 1951 Goldstein, FC Heisenrath Goldstein, SG 1919 Riederwald, FC Posavina Frankfurt, 1. Rödelheimer FC und Corumsport Frankfurt 1978 erhalten durch die Baumaßnahmen erheblich verbesserte Trainingsbedingungen.

Außerdem wurden auf mehreren städtischen Sportanlagen in den Sommermonaten die Naturrasenspielfelder saniert. Und auf den Sportanlagen Schwanheim, Lärchenstraße, Eichenstraße und im Stadion am Brentanobad wurden die Heizungsanlagen gegen moderne, verbrauchsarme Anlagen ausgetauscht.

Sportanlage Sportpark Preungesheim, Blick auf den Kunstrasenplatz  © Stadt Frankfurt am Main, Sportamt
Dieses Bild vergrößern.

Sportpark Preungesheim

Die große Sportanlage im Frankfurter Bogen, der "Sportpark Preungesheim", wurde 2017 eingeweiht und an die Sportvereine und sportinteressierten Bürgerinnen und Bürger "übergeben". Im Sommer 2019 wurde dort zusätzlich eine neue Fitnessanlage eingerichtet.

Die Anlage bietet vielfältige Sportmöglichkeiten:
Es gibt ein Naturrasenspielfeld, ein Kunstrasenspielfeld, ein Kunststoff-Kleinspielfeld sowie zwei Miniatur-Kunstrasenspielfelder (s. auch Plan in der rechten Spalte), drum herum eine 400m-Laufbahn, Hochsprung-, Weitsprung- und Kugelstoßanlagen.
Außerdem wurde im Zentrum der Anlage eine große Dreifeldsporthalle mit Tribüne und integriertem Umkleidegebäude errichtet.

Blick zurück:
2014 setzte Sportdezernent Markus Frank den symbolischen ersten Spatenstich. Danach wurden viele Tonnen Erde bewegt, um die große Fläche für den Bau vorzubereiten. Archäologische Funde wurden geborgen, das Gelände nach Bomben aus dem zweiten Weltkrieg abgesucht.

Sportdezernent Markus Frank legt den Grundstein für die neue Dreifeldsporthalle in Preungesheim © Stadt Frankfurt am Main, Sportamt
Dieses Bild vergrößern.

Am 22.9.2015 hat Sportdezernent Markus Frank zusammen mit Sportamt, Hochbauamt und Grünflächenamt, dem Ortsvorsteher sowie Vertretern von Ortsbeirat und Sportvereinen feierlich den Grundstein für die Dreifeldsporthalle gelegt.

Und am 11.7.2016 wehte der Richtkranz auf dem Dach der zukünftigen Sporthalle.

Sportdezernent Frank: "Die Sportanlage bietet den Vereinen optimale Voraussetzungen.

Sportanlage Sportpark Preungesheim, Blick in die Dreifeldhalle © Stadt Frankfurt am Main, Sportamt
Dieses Bild vergrößern.

Auch für die umliegenden Schulen bedeutet sie einen erheblichen Mehrwert, denn diese werden die Anlage ebenfalls nutzen können. So ist sie eine besondere Ergänzung unserer bisherigen Sportstätteninfrastruktur, auf die wir stolz sind."

Bezirkssportanlage Hahnstraße ausgebaut und modernisiert

Die Sportanlage Hahnstraße in Niederrad ist Bundes- und Landesstützpunkt der Leichtathletik.

2016 wurden in einem ersten Bauabschnitt die bisherigen Stehstufen auf dem Wall als Tribüne teilweise überdacht und mit Sitzschalen ausgestattet, um den Ausbau der Sportanlage Hahnstraße als zentrale sportartspezifische Anlage für die Leichtathletik zu komplettieren. Die außerdem auf dem ehemaligen Wall neu errichteten Funktionsräume haben die Leichtathleten nach der feierlichen Schlüsselübergabe durch Sportdezernent Markus Frank am 22.3.2017 in Besitz genommen.

Neuer Kraftraum auf der Sportanlage Hahnstraße: Sportdezernent Markus Frank übergibt symbolisch den Schlüssel an den Vizepräsidenten des Hessischen Leichtathletik Verbandes, Klaus Schuder. Okt. 2017 © Stadt Frankfurt am Main, Sportamt
Dieses Bild vergrößern.

Danach wurden in einem zweiten Bauabschnitt medizinisch zu nutzende Sportfunktionsräume, ein großer Kraftraum und weitere Umkleiden sowie Duschen und Toiletten an das bestehende Werferhaus des Hessischen Leichtathletikverbandes angebaut. Diese neuen Bauten für rund 1,2 Millionen Euro hat Sportdezernent Markus Frank am 6.10.2017 offiziell an die Leichtathlet/inn/en übergeben.

Für die Baumaßnahmen auf der Bezirkssportanlage Hahnstraße wurden von der Stadtverordnetenversammlung rund 930.000 € bewilligt, außerdem gab es je 600.000 € Zuschuss vom Bund und vom Land Hessen. Anfang 2016 hatte Sportdezernent Markus Frank den symbolischen ersten Spatenstich für die Baumaßnahmen gesetzt, gemeinsam u.a. mit Zehnkämpfer Pascal Behrenbruch. Die Baumaßnahmen tragen den heutigen Anforderungen an einen Bundes- und Landesstützpunkt der Leichtathletik Rechnung.

Sportdezernent Markus Frank mit der SG Nieder-Erlenbach beim Spatenstich für ein Kunstrasenspielfeld auf der Sportanlage Nieder-Erlenbach
Dieses Bild vergrößern.

Kunstrasen für städtische Sportanlagen

Kunstrasenplätze sind für Sportanlagen heiß begehrt, denn sie sind witterungsunabhängig und ganzjährig nutzbar und bieten bessere Trainings- und Spielbedingungen als Tennenplätze. Zur Stärkung der Frankfurter Sportinfrastruktur baut die Stadt Frankfurt am Main Zug um Zug vorhandene Tennenplätze in Kunstrasenplätze um.

Sportanlage Höchst

Die Sportanlage Höchst ist mit derzeit vier Großspielfeldern die größte Sportfläche im Frankfurter Westen. Als eine der ersten Sportanlagen wurde sie mit einem Kunstrasenspielfeld ausgestattet. Sie verfügt über ein großes Umkleide- und Funktionsgebäude und eine Trainingsbeleuchtungsanlage.

2017 hat die Modernisierung der Sportanlage eine deutliche Verbesserung der dortigen Sport-Infrastruktur gebracht: Ein neues Kunstrasen-Kleinspielfeld mit 200m-Kunststofflaufbahn wurde angelegt, ergänzt durch leichtathletische Einrichtungen. Der Belag des bestehende Kunstrasenplatzes wurde erneuert. Stadtrat Frank hat gemeinsam mit den Vereinen am 24. November 2017 Einweihung gefeiert.

Die SG Höchst und der mitnutzende FC Fortuna Höchst haben nun mehr moderne Kunstrasenfläche. Für die Schulen im Stadtteil bieten die erste Kunststofflaufbahn im Frankfurter Westen und die leichtathletischen Einrichtungen eine gute Infrastruktur für den Schulsport und die Bundesjugendspiele.