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Sozialpartnerschaft mit der Stadt Krakau

Die Städte Frankfurt am Main und Krakau verbindet seit 1991 eine aktive Städtepartnerschaft. Die Zusammenarbeit der Kommunen auf dem Gebiet der sozialen Arbeit geht bereits in das Jahr 2000 zurück. Die Grundlage hierfür schuf ein Konzept des Jugend- und Sozialamtes zur Aufnahme bilateraler Kontakte auf regionaler Ebene. Die erste Vereinbarung über soziale Zusammenarbeit beider Kommunen hat im Jahr 2001 auf der Frankfurter Seite der damalige Sozialdezernent Herr Horst Hemzal in Krakau unterzeichnet. Die zweite wurde fünf Jahre später im Frankfurter Römer von Herrn Stadtrat Uwe Becker erfolgreich besiegelt.

Die Sozialpartnerschaft mit der Stadt Krakau hat sich im Laufe der Jahre weiter positiv entwickelt. Das Interesse an gemeinsamer Arbeit für die Entwicklung neuer Konzepte und Formen der Zusammenarbeit ist bei den Mitarbeiter/innen beider Kommunen und bei den daran beteiligten sozialen Organisationen kontinuierlich gestiegen. Erfreulich ist auch, dass sowohl die Frankfurter als auch die Krakauer Jugend- und Sozialverwaltung die erforderliche Fachlichkeit und organisatorische Hilfen weiterhin mit viel Engagement zur Verfügung stellen, um die regionale Kooperation mit neuen Ideen und konkreten Projekten voranzutreiben.

Detaillierte Informationen zu der Partnerstadt Krakau finden Sie auf der Webseite der Stadt Krakau auch in deutscher Sprache unter: http://www.krakow.pl.

Fachkonferenzen und Workshops *

Kern der grenzüberschreitenden Sozialpartnerschaft bilden themenbezogene Fachkonferenzen und Workshops, die im jährlichen Wechsel in Krakau und Frankfurt stattfinden.
Im Jahr 2001 ist in Frankfurt zum ersten Fachaustausch der Mitarbeiter/innen des Städtischen Zentrums für soziale Hilfen (die polnische Abkürzung dafür lautet: MOPS; weitere Informationen dazu finden Sie unter: http://www.mops.krakow.pl) aus Krakau mit den Frankfurter Kolleginnen und Kollegen gekommen. Bereits ein Jahr später konnten sich dann die Frankfurter Experten begleitet von Studenten der Sozialarbeit der Fachhochschule Frankfurt mit den Hilfeformen der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen und darüber hinaus mit der Organisation der Krakauer Sozialverwaltung vertraut machen.

In den Folgejahren lag der Schwerpunkt der regionalen Zusammenarbeit im Bereich der Behindertenhilfe sowie in der Kooperation der Sozialverwaltung mit den Organisationen der freien Wohlfahrtspflege. Auf diese Weise konnte z.B. im Jahre 2003 in Krakau eine Fachkonferenz zum Europäischen Jahr der behinderten Menschen organisiert werden und ein Jahr später in Frankfurt eine Tagung mit aktiver Beteiligung der sozialen Organisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

Seit dem Jahr 2005 liegt der Fokus des Know-how-Transfers auf der sozialen Sicherung von Familien und Methoden der Sozialarbeit sowie der Stadtteilarbeit.

* Es ist vorgesehen, von den Fachkonferenzen auch Bildmaterial zu veröffentlichen

Im Jahr 2013 in Krakau

Geplant ist im September eine Fachtagung zur Betreuung und Hilfeleistungen für ältere Menschen an ihrem Wohnort.

Kontakt zum Forum Älterwerden:

Telefon: 069/212-45058
Email: aelterwerden@stadt-frankfurt.de
http://www.aelterwerden-in-frankfurt.de

Dokumentation

Die Dokumentation der Sozialpartnerschaft begann bereits anlässlich des ersten Fachbesuches der Frankfurter Experten in Krakau im Jahre 2002. Sie konnte mit freundlicher Unterstützung des Geschäftsführers der Parität der Regionalstelle Frankfurt, Herrn Jürgen Lilischkies, in den "Frankfurter Heften zur Sozialarbeit" auch in den nächsten Jahren veröffentlicht werden.

Seit 2005 gibt es eine zweisprachige deutsch-polnische Dokumentationsreihe zum Thema Familie, die jährlich im Krakauer Verlag "Impuls" erscheint. Die Webseite des Verlages ist unter http://www.impulsoficyna.com.pl zu finden.

Ansprechpartner beim Jugend- und Sozialamt

Herr Janusz Hoppe, Tel. 069/212-33503
Für die Koordination der Sozialpartnerschaft

Weitergehende Informationen zum Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft finden Sie unter: http://www.frankfurt-sozialestadt.de

Adresse

Logo Jugend- und Sozialamt – Wir bieten Hilfe an. © Stadt Frankfurt am Main

Jugend- und Sozialamt
Eschersheimer Landstraße 241-249
60320 Frankfurt am Main

 
Telefon: +49 (0)69 212 44900 Hotline
Telefon: +49 (0)800 2010111 Frankfurter Kinder- und Jugendschutztelefon
Telefax: +49 (0)69 212 30740
E-Mail: Link-Iconjugend-und-sozialamt [At] stadt-frankfurt [Punkt] de