Logo FRANKFURT.de

Übergänge in weiterführende allgemein bildende Schulen

In der Stadt Frankfurt am Main wird für den Übergang in die weiterführenden Schulen ein umfassendes schulisches Angebot vorgehalten. Dazu zählen Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Förderstufen (Jahrgänge 5 und 6) an Gesamtschulen, Kooperative und Integrierte Gesamtschulen.

Die Anmeldung für eine weiterführende Schule erfolgt bei der besuchten Grundschule. Hierbei sind der gewünschte Bildungsgang, die gewünschte Schulform und die gewünschte Schule, ergänzt um einen Zweitwunsch, anzugeben.

Die Wahl des Bildungsganges nach dem Besuch der Grundschule ist Sache der Eltern. Die Aufnahme in eine bestimmte Schule kann jedoch nicht beansprucht werden, da in Frankfurt am Main mehrere weiterführende Schulen des gleichen Bildungsganges bestehen. Die Überweisung an eine andere Schule erfolgt dann, wenn die Zahl der Anmeldungen die Aufnahmekapazität der gewünschten Schule überschreitet.

Der Besuch eines weiterführenden Bildungsganges setzt Eignung voraus.

Erfolgt die Wahl des weiterführenden Bildungsganges durch die Wahl der Realschule oder des Gymnasiums oder der entsprechenden Zweige der schulformbezogenen (kooperativen) Gesamtschule, so nimmt die Klassenkonferenz unter dem Vorsitz der Schulleiterin oder des Schulleiters dazu schriftlich Stellung. Die Stellungnahme muss eine Empfehlung für den Bildungsgang oder die Bildungsgänge enthalten, für den oder für die die Eignung der Schülerin oder des Schülers gegeben ist.

Schülerinnen und Schüler, die die 5. oder 6. Jahrgangsstufe der Realschule, des Gymnasiums oder der entsprechenden Schulzweige Kooperativer Gesamtschulen besuchen, können nach Anhörung der Eltern ausnahmsweise am Ende des Schuljahres in eine andere Schulform versetzt werden, wenn eine erfolgreiche Mitarbeit im Unterricht nicht zu erwarten ist und die Wiederholung der Jahrgangsstufe die Schülerin oder den Schüler in der Entwicklung erheblich beeinträchtigen würde. Eine solche Entscheidung der Klassenkonferenz bedarf der Zustimmung der Schulleiterin oder des Schulleiters. (sog. Querversetzung).

Die Eltern werden bei der Wahl des weiterführenden Bildungsganges durch die besuchte Grundschule umfassend beraten. Bei einer abweichenden Empfehlung der Klassenkonferenz wird eine weitere Beratung angeboten. Halten die Eltern ihre Entscheidung aufrecht, erfolgt die Aufnahme des Kindes in den gewählten Bildungsgang.

Für den Übergang in die Jahrgangsstufe 7 einer Realschule oder eines Gymnasiums gilt, dass ohne eine Befürwortung der Klassenkonferenz der abgebenden Förderstufe dem Elternwunsch nicht entsprochen werden kann.

Die Entscheidung, an welcher weiterführenden Frankfurter Schule das Kind aufgenommen werden kann, wird den Eltern nach Durchführung der Verteilerkonferenz des Staatlichen Schulamtes für die Stadt Frankfurt am Main von der aufnehmenden Schule am 31.05.2016 mitgeteilt.