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Ausstellung 2012: SEHNSUCHT.DESIRE

Performative Ausstellung und installatives Konzert im Atelierfrankfurt

SEHNSUCHT.DESIRE war eine Veranstaltung des Frauenreferats Frankfurt, in Kooperation mit Atelierfrankfurt, Frankfurter Kranz und Acousmain vom 23. bis 30. November 2012 im Atelierfrankfurt.

Künstlerinnen aus Musik und Klangkunst, Performance, Tanz, Film und Malerei gestalteten mit ihren unterschiedlichen Ausdrucksmitteln, Medien und künstlerischen Sprachen einen gemeinsamen Raum zum Thema SEHNSUCHT.DESIRE. Es entstand eine bewegliche künstlerische Situation, in der das Publikum Teil der Performance, die Akustik Teil der Installation und Bilder Teil des Konzerts wurde.

Zur Ausstellung

Mit Annesley Black und Sophie Narr (Komposition, Video, Performance), Anja Czioska (Film, Installation), SKILLS Camilla Milena Féher und Sylvi Kretzschmar (Video, Konzert, Performance), Stefanie Trojan (Performance) und Dana Zeisberger (Malerei) kamen in SEHNSUCHT.DESIRE sieben Künstlerinnen ganz unterschiedlicher künstlerischer Herkunft zusammen.

In Auseinandersetzung mit den Kuratorinnen Julia Gerlach und Sonja Müller haben sie das Schwerpunktthema SEHNSUCHT.DESIRE künstlerisch umgesetzt. Die Thematik knüpfte dabei auch an das zentrale Kulturthema in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet in 2012 an: den Mythos Romantik.

SEHNSUCHT.DESIRE verkörpert den romantischen Gedanken der Vernetzung und des grenzüberschreitenden Denkens. Erst hierdurch wird künstlerischer Austausch möglich. Der Mythos Romantik steht für die Unbestimmtheit der Sehnsucht, die in der künstlerischen Arbeit ihre Entsprechung findet: eher suchen als finden, eher streben als Erfüllung.

Die vielfältigen Herangehensweisen an das Thema SEHNSUCHT.DESIRE, die individuellen Konzepte und unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen offenbarten sich in den Arbeiten der Künstlerinnen und Künstlerduos, die diese eigens für das Projekt entwickelt haben. Sie hinterfragten darin den Bezug des Sehnsucht-Begriffes zu unseren heutigen Lebenskonzepten und Kommunikationsmodellen.

Gemeinsam gestalteten sie im Atelierfrankfurt einen Ausstellungsraum, in dem das Publikum Teil der Performance, die Akustik Teil der Installation und die Bilder Teil des Konzerts wurden. Die traditionellen Formate Ausstellung oder Konzert wurden aufgebrochen, indem sich beides zur gleichen Zeit an gleichem Ort ereignete. Es entstand auf diese Weise je nach Betrachtung eine performative Ausstellung oder ein installatives Konzert.