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Einführung in das BürgerForum

Das BürgerForum 2011 ist eine neue Form der Bürgerbeteiligung. Auf Initiative des Bundespräsidenten Christian Wulff, der Bertelsmann Stiftung und der Heinz Nixdorf Stiftungwerden werden zum Thema "Zukunft braucht Zusammenhalt. Vielfalt schafft Chancen" in 25 Städten und Kreisen Deutschlands zu Beginn des Jahres 2011 jeweils 400 nach dem Zufallsprinzip eingeladene Bürgerinnen und Bürger teilnehmen. Insgesamt 10.000 Bürgerinnen und Bürger entwickeln im Rahmen dieses Projekts eigene Ideen und Vorschläge für Politik und Gesellschaft. Beworben haben sich 160 Städte, 25 wurden ausgewählt. Auch Frankfurt ist beim BürgerForum 2011 dabei, in denen ab März bis Mai 2011 400 Frankfurterinnen und Frankfurter an einem der größten Bürgerbeteiligungsprojekte Deutschlands mitarbeiteten.

Arbeitsatmosphäre BürgerForum, © BürgerForum
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Einladung und Auswahl der Teilnehmer

Die Frankfurter Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden von einem Meinungsforschungsinstitut per Zufallsverfahren ausgewählt und telefonisch kontaktiert. Grundsätzlich kann jeder am BürgerForum teilnehmen, der mindestens 18 Jahre alt ist und über einen Internetzugang verfügt. Man kann sich jedoch nicht direkt für das Projekt bewerben.

Dominik Hierlemann, Projektleiter bei der Bertelsmann Stiftung für das BürgerForum 2011, erklärt das aufwändige Auswahlverfahren: „Unser Ziel ist, dass sich die Vielfalt der Gesellschaft auch im Teilnehmerkreis des BürgerForums widerspiegelt. Diese bunte Mischung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sorgt für lebendige Diskussionen und für Ergebnisse, in die ganz unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen einfließen.“

Oberbürgermeisterin Roth hat um die Teilnahme geworben

„Alle Bürgerinnen und Bürger, die in dern nächsten Zeit telefonisch angesprochen werden, möchte ich ermutigen, bei diesem spannenden Bürgerbeteiligungsprojekt mitzuarbeiten.“ so die damalige Oberbürgermeisterin im Februar 2011.

Wie kann der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt werden?

Das Thema des BürgerForums wird in sechs themaischen Ausschüssen bearbeitet. In den Themenbereichen

  • Bildung
  • Integration
  • Demografie
  • Solidarität und Gerechtigkeit
  • Demokratie und Beteiligung sowie
  • Familiäre Lebensformen

werden in Ausschüssen Ideen entwickelt, wie die immer vielfältigere Gesellschaft vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in Zukunft gestaltet werden kann. Auf Veranstaltungen vor Ort und auf einer interaktiven Internetplattform können die Teilnehmer miteinander diskutieren und Ideen entwickeln, wie der Zusammenhalt der Gesellschaft gestärkt werden kann.

Ablauf

Jedes regionale BürgerForm erarbetet zunächst ein eingenes regionales BürgerProgramm. Die Ergebnisse des Frankfurter BürgerForums werden im Mai bei einer Abschlussveranstaltung vor Ort mit Vertretern von Politik und Gesellschaft diskutiert.
In einem zweiten Schritt werden die Teilnehmer aller 25 Foren vernetzt, um dann ein bundesweites BürgerProgramm zu diskutieren und zu verabschieden. Mit 10.000 Teilnehmern an 25 Orten ist das BürgerForum 2011 eins der größten durchgeführten Bürgerbeteiligungsprojekte in Deutschland.

Bundespräsident Wulff, © BürgerForum
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Um das BürgerForum 2011 offiziell abzuschließen, empfängt der Bundespräsident die Teilnehmer des BürgerForums 2011 zu einem Tag der Demokratie in Bonn. Dort werden ihm die Ergebnisse des BürgerForums in Form des bundesweiten BürgerProgramms übergeben.