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21.11.2019

Tourismus in Frankfurt wächst im September langsamer

Asiatische Touristinnen fotografieren auf dem Römerberg, September 2015, © Foto: PIA/Stefan Maurer
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(ffm) Der Tourismus ist im September langsamer gewachsen, dennoch erzielte der Monat mit 553.700 Übernachtungsgästen (+ 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) und 961.159 Übernachtungen (+ 0,3 Prozent) ein neues Rekord-Ergebnis. Erstmalig überhaupt konnten mehr als 960.000 Übernachtungen in einem Monat verzeichnet werden. Ganz deutlich ist weiterhin zu erkennen, dass Frankfurt am Main als Städtereiseziel, besonders im Inland, stark an Bedeutung gewinnt – hier konnte mit 552.353 Übernachtungen (+ 7,5 Prozent) die 550.000-Grenze zum ersten Mal überschritten werden.

Unter anderem verantwortlich war trotz sinkender Teilnehmer- und Besucherzahlen die Internationale Automobil-Ausstellung, darüber hinaus aber im Allgemeinen das starke Tagungssegment und besonders auch das wachsende Individualgeschäft.

Von Januar bis September kamen 4.610.876 Übernachtungsgäste (+ 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum), die insgesamt 7.981.910 Übernachtungen (+ 4,7 Prozent) generierten und dem Tourismusstandort Frankfurt am Main einen deutlichen Zuwachs bescherten. Insgesamt wuchs der inländische Markt (+ 6,8 Prozent) stärker als der Auslandsmarkt (+ 2 Prozent).

Die durchschnittliche Bettenauslastung lag bei 49,26 Prozent (- 1,7 Prozent), wobei die Gesamtanzahl der Betten auf 59.569 stieg (+ 8,2 Prozent). Dies entspricht einer tatsächlichen Zimmerauslastung von rund 68 Prozent. Die Anzahl der Betten wächst proportional etwas stärker als die Anzahl der Gästeübernachtungen.

Weitere bedeutsame Märkte

Der größte ausländische Markt USA wuchs um 5,7 Prozent auf 523.103 Übernachtungen.

Die großen europäischen Auslandsmärkte entwickelten sich stabil zum Vorjahreszeitraum: Spanien (+ 10,5 Prozent), Frankreich (+ 2,4 Prozent), Italien (+ 0,9 Prozent). Großbritannien (+ 1,9 Prozent) konnte trotz Wachstum seinen Platz als zweitgrößter Quellmarkt hinter den USA nicht verteidigen.

Wichtige Zukunftsmärkte zeigten weiterhin unterschiedliche Entwicklungen: Während die Arabischen Golfstaaten (- 12,2 Prozent) weiter verloren, wuchsen Indien (+ 4 Prozent), Brasilien (+17,1 Prozent), Russland (+ 7,7 Prozent) und Polen (+ 17,8 Prozent) zeitgleich überdurchschnittlich.

Große Überseemärkte aus Asien wie China (- 4,93 Prozent) und Korea (- 4,7 Prozent) verzeichneten Verluste oder stagnierten wie Japan (+0,9 Prozent) auf hohem Niveau.

Insgesamt wies der südosteuropäische Markt die größte Wachstumsdynamik auf: Bulgarien (+ 12,1 Prozent), Slowakei (+ 14,5 Prozent) und die Ukraine (+ 52,4 Prozent).

Das vollständige Tourist-Telegramm ist unter https://www.frankfurt-tourismus.de/Presse/Publikationen/Statistiken verfügbar.