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20.11.2019

Für die Ewigkeit: Der Kalender zu Frankfurts Innenstadtkirchen

Kirchendezernent Becker stellt ewigen Kalender zu den Frankfurter Dotationskirchen vor

(ffm) „Ich finde es wichtig, den Stellenwert der Dotationskirchen für die Stadt auch einmal in besonderer Weise zu verdeutlichen. Die Kirchen sind das historische Erbe Frankfurts und mit dem Kalender möchten wir Monat für Monat die Neugier wecken, doch mal persönlich vorbei zu kommen. Schließlich muss man nicht religiös sein, um die Innenstadtkirchen zu entdecken“, sagt Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker.

Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker zeigt den Ewigen Kalender zu den Frankfurter Dotationskirchen, November 2019, © Stadt Frankfurt am Main
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Nähere Einblicke in die acht Innenstadtkirchen bietet der ewige Kalender allen Interessierten. Neben den zahlreichen Details finden sich auch viele Informationen zu den einzelnen Kirchen im Kalender. Monat für Monat wird ausführlich eine Kirche sowie das Große Stadtgeläut und die Dotationsvereinbarung näher vorgestellt. Alle, die auch digital die Kirchen erleben wollen, können sich auf http://www.frankfurt.de/stadtkirchen die Filme zu den Dotationskirchen anschauen.

„Frankfurt am Main ist eine moderne Metropole, die stolz auf ihr kulturelles Erbe ist. Die Innenstadtkirchen symbolisieren das bereits auf den ersten Blick als Teil der Frankfurter Skyline. Sie zu pflegen, zu bewahren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist mir ein großes persönliches Anliegen", sagt der Kirchendezernent. „Mit dem ewigen Kalender haben wir ein Stück Frankfurter Geschichte für daheim, das die Menschen das ganze Jahr begleiten kann.“

Motiv des Monats Februar im Ewigen Kalender zu den Frankfurter Dotationskirchen, © Stadt Frankfurt am Main
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Die Stadt Frankfurt hat zu ihren Innenstadtkirchen eine besondere Beziehung. 1830 erklärte die Freie Stadt Frankfurt, damals ein souveräner Staat, sich bereit, die Kosten für „die Kirchengebäude und Zugehörungen wie die Orgel und dergleichen fortwährend in gutem Stand [zu] halten.“ Das war der Beginn der Dotationsverpflichtung, die bis heute Bestand hat und in Deutschland einmalig ist. Sie umfasst den St. Bartholomäus-Dom, die Alte Nikolaikirche, das Dominikanerkloster, die Liebfrauenkirche, die St. Peterskirche, die St. Leonhardskirche, die St. Katharinenkirche sowie die Dreikönigskirche in Sachsenhausen.

Den Kalender mit den acht Innenstadtkirchen finden Interessierte kostenlos in der Bürgerberatung der Stadt Frankfurt in der neuen Altstadt, Hinter dem Lämmchen 6.