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19.11.2019

Digitalisierung vorantreiben – Datensouveränität der Kommunen wahren

Stadtrat Schneider diskutiert auf dem Frankfurter ‚Real Estate Forum‘ über die intelligente Stadt von morgen

(ffm) Bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „Mobile Smart City? Wann sind die Visionen der schönen neuen digitalen Welt gelebte Realität?“ stellte der für IT und Digitalisierung zuständige Stadtrat Jan Schneider auf dem Frankfurter „Real Estate Forum“ klar, dass es die Potenziale der Digitalisierung konsequent zu nutzen gilt. Dabei muss aber sichergestellt werden, dass die Kommunen die Hoheit über ihre Daten behalten: „Unser Ziel ist es, durch den Einsatz neuer Technologien einen konkreten Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger zu erzielen und die Stadt insgesamt lebenswerter zu machen.“ Dabei gelte es zu berücksichtigen, dass die in einer Smart City anfallenden Daten eine entscheidende Bedeutung haben.

Schneider ergänzte: „Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass wir als Stadt Frankfurt die Datensouveränität behalten. Dabei geht es vor allem darum, dass wir uns nicht in Abhängigkeit zu privaten Anbietern begeben, die ihrerseits natürlich ein großes Interesse daran haben, die Daten unserer Bürgerinnen und Bürger wirtschaftlich zu verwerten. Daher müssen wir uns strategisch genau überlegen, für welche Projekte wir uns welche Partner suchen.“ Schließlich gäbe es bereits Beispiele von Kommunen, die am Ende beispielsweise ihre eigenen Parkplatzbelegungsdaten zurückkaufen müssten.

Schneider sagte abschließend: „Mir ist es wichtig, die Projekte zu identifizieren, die besonders gewinnbringend sind und diese dann mit den richtigen Partnern klug umzusetzen. Schließlich ist die Digitalisierung kein Selbstzweck, sondern muss für die Bürgerinnen und Bürger einen konkreten Mehrwert bieten. Daher werden wir in Kürze den Entwurf unserer Digitalisierungs- beziehungsweise Smart City-Strategie mit entsprechenden Projekten vorstellen.“