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14.11.2019

Neuer Beschäftigungsrekord auf dem Frankfurter Arbeitsmarkt

Stadtrat Schneider präsentiert ‚frankfurt statistik aktuell‘ zum anhaltenden Boom bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten

(ffm) In Frankfurt am Main arbeiten so viele Menschen wie nie zuvor. Am 31. März 2019 waren 600.365 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. In zehn Jahren stieg die Zahl der Beschäftigten um 107.896. Das geht aus der neuesten Ausgabe von „frankfurt statistik aktuell“ zur Beschäftigungsentwicklung in Frankfurt hervor, die der für die Frankfurter Statistik zuständige Dezernent, Stadtrat Jan Schneider, vorstellte.

Stadtrat Jan Schneider, Porträt, © Foto: Alexander Paul Englert
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Während die Zahl der Beschäftigten in Vollzeit im genannten Zeitraum lediglich um 9,9 Prozent stieg, erhöhte sich die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten mit 78,1 Prozent deutlich. „Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Zahl der in Vollzeit beschäftigten Frauen lediglich um 2,6 Prozent stieg, die der Männer jedoch um 14,3 Prozent wuchs“, stellt Schneider fest.

Es sind insbesondere Beschäftigte mit hoher und niedriger Qualifikation, die in den vergangenen Jahren auf dem Frankfurter Arbeitsmarkt eine Beschäftigung fanden. Unter den Beschäftigten mit akademischem Abschluss wuchs die Zahl der Frauen seit dem 31. März 2014 mit 48,3 Prozent im Vergleich zu den Männern (35,8 Prozent) deutlich stärker.

Die Zahl der Beschäftigten mit Arbeitsort Frankfurt stieg seit 2014 um 76.788. Der Zuwachs an Beschäftigten mit Wohnort Frankfurt lag bei 50.614. „Das Beschäftigungswachstum trug somit zu einem steigenden Pendelverkehr bei“, beschreibt Schneider die Entwicklung.

Unter den Berufsgruppen mit den meisten Beschäftigten wuchsen die Informatik- und andere IKT-Berufe mit 36,6 Prozent am stärksten. Die Zahl der Beschäftigten in Finanzdienstleistungen, Rechnungswesen und Steuerberatung erhöhte sich lediglich um 8,1 Prozent. „Die moderate Entwicklung der Berufe in Finanzdienstleistungen, Rechnungswesen und Steuerberatung ist Ausdruck eines tiefgreifenden Strukturwandels der in Frankfurt wichtigen Finanzbranche. Während auf der einen Seite die Zahl der Bankfilialen und somit die Zahl der Arbeitskräfte mit anerkanntem Berufsabschluss sank, steigerte sich die Zahl der Beschäftigten mit akademischem Abschluss in dieser Branche deutlich“, führt Schneider aus.

„frankfurt statistik aktuell“ 18/2019 steht unter http://www.frankfurt.de/statistik_aktuell als kostenloser PDF-Download zur Verfügung und kann ebenfalls als PDF-Download im Anhang heruntergeladen werden.