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14.11.2019

Erweiterung der Hortplätze in Griesheim

Sylvia Weber, Bildungsdezernentin, © Stadt Frankfurt am Main
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(ffm) In Griesheim, im Schulbezirk der Boehleschule, ist es gelungen, das Hortplatzangebot auszubauen. Am Freitag, 1. November, wurden in der Kita Schatzkiste zehn zusätzliche Hortplätze in neuen Räumlichkeiten in Betrieb genommen.

Die Dezernentin für Integration und Bildung, Sylvia Weber, zeigt sich hierüber sehr erfreut: „Jeder dazugewonnene Platz ist wichtig für die Familien dieser Stadt. Gerade im Schulbezirk der Boehleschule ist es nicht einfach, geeignete Liegenschaften zu finden. Umso mehr freut es mich, dass wir hier zehn weitere Betreuungsplätze anbieten können.“

Die evangelische Kita Schatzkiste befindet sich im Gebäude des ehemaligen Gemeindehauses. Sie bestand ursprünglich aus zwei Kindergarten- und einer Hortgruppe. Nachdem im Gebäude bisher von der Gemeinde genutzte Räume frei wurden, konnte die Einrichtung bereits im Jahr 2016 um eine dritte Kindergartengruppe und zwei Krippengruppen erweitert werden. Durch eine nun freie Hausmeisterwohnung konnten zusätzlich freie Räumlichkeiten generiert werden.

Die evangelische Gemeinde, die Kita Schatzkiste und die Elterninitiative „Hortplätze für Griesheim“ entwickelten die Idee, die Räume der ehemaligen Hausmeisterwohnung zum Zwecke der Grundschulkindbetreuung zu nutzen.

Die neuen Horträume wurden durch den Evangelischen Regionalverband Frankfurt am Main in Kooperation mit der Gemeinde, dem Stadtschulamt und der Kita geplant und umgebaut.

Neben pädagogischen Räumen für die zusätzlichen Hortplätze sind neue Sanitärräume für Mädchen und Jungen sowie notwendige Personalräume im zweiten Obergeschoss entstanden.

Die Kita Schatzkiste ist nun die größte Kindertageseinrichtung im Schulbezirk der Boehleschule mit 120 Betreuungsplätzen in 7 Gruppen (20 Krippenplätze, 60 Kindergartenplätze und 40 Hortplätze).

„In dem Ausbau der Betreuungsplätze steckt viel Arbeit und Energie. Ich möchte allen Beteiligten, insbesondere der Elterninitiative und dem Träger, für das Engagement danken. Das ist ein Beispiel für gelungene Kooperation!“, sagt Weber abschließend.