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07.11.2019

Antiziganismus heute und das Buchprojekt Mare Manuscha: Diskussion mit Bühnenprogramm im stadtRAUMfrankfurt

(ffm) Feindseligkeit, stereotype Wahrnehmung und Vorurteile erwachen, wenn von „Zigeunern“ die Rede ist. Diese Ressentiments existieren seit Jahrhunderten und werden als Antiziganismus bezeichnet.

Die Veranstaltung „Antiziganismus heute und das Buchprojekt Mare Manuscha“ am Donnerstag, 14. November, beleuchtet das Thema. Die Gäste an diesem Abend gehören teils selbst der Minderheit der Roma und der Sinti an. Vor Ort sind Joachim Brenner, Leiter des Förderverein Roma Frankfurt, der EU-Abgeordnete Romeo Franz, die Bürgerrechtlerin und Autorin Ilona Lagrene sowie der Rapper und Sänger Romeo Gitano. Beginn ist um 19 Uhr im stadtRAUMfrankfurt in der Mainzer Landstraße 293.

Zu Gast ist auch der Fotograf Alexander Paul Englert, der für das Buchprojekt „Mare Manuscha – Innenansichten aus Leben und Kultur der Sinti und Roma“ Kunstschaffende und Bürgerrechtler aus mehreren europäischen Ländern porträtiert hat. Seine Bilder sind derzeit in der gleichnamigen Ausstellung im stadtRAUMfrankfurt zu sehen.

Moderiert wird die Gesprächsrunde von der Journalistin Cornelia Wilß, die das Buch gemeinsam mit Romeo Franz herausgegeben hat, und Armin von Ungern-Sternberg, Leiter des Amts für multikulturelle Angelegenheiten. Ein Duo des Philharmonischen Vereins der Sinti und Roma Frankfurt unter künstlerischer Leitung des Dirigenten Riccardo M Sahiti, der ebenfalls an der Diskussion teilnimmt, begleitet den Abend musikalisch.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Frankfurter Interkulturellen Wochen 2019 statt. Ausrichter ist das Amt für multikulturelle Angelegenheiten. Der Eintritt ist frei.

stadtRAUMfrankfurt ist das neue interkulturelle Kompetenzzentrum der Stadt Frankfurt am Main. Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten bietet hier Räume für Begegnungen, Workshops, Ausstellungen, Diskussionsrunden, Infomärkte und noch mehr. Als Ort des Miteinanders führt es die Frankfurter Tradition von Bürgerhäusern und Bildungsvereinen in den Alltag unserer multikulturellen Stadtgesellschaft fort. Mehr dazu unter http://www.amka.de/stadtraumfrankfurt im Internet.