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01.11.2019

Bürgermeister Becker empfängt französische Delegation vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD)

(ffm) Im Rathaus hat Bürgermeister Uwe Becker am Freitag, 1. November, die Teilnehmer der Delegation des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) empfangen, die überwiegend in Frankreich tätig sind und sich hier unter anderem ehrenamtlich um die geförderten Stipendiaten aus Deutschland und die Vernetzung der Alumni kümmern.

„Persönliche Kontakte und gegenseitiger Austausch sind die Grundlage für unser funktionierendes Miteinander in Europa. Je besser wir uns kennen, desto besser verstehen wir einander“, sagte Becker. „Zudem liegt Frankfurt am Main im Herzen Europas und ist durch seine Internationalität als auch durch die Qualität der Hochschulen und Universitäten in Frankfurt und der Region ein idealer Standort des Studienaustauschs.“

Bei der jährlich stattfindenden Informationsreise, die jeweils im Wechsel in einer französischen oder deutschen Stadt durchgeführt werden, wollen die Studienreisenden vor allem die renommierten universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen kennen lernen. Beim Rundgang durch den Römer führte der Bürgermeister die französische Gruppe durch den Kaiser- und den Plenarsaal und hob die bewegte Frankfurter Geschichte als Handels- und Messestadt hervor.

Anschließend ging er auf den Beitrag Frankfurts zur Ausprägung der demokratischen Entwicklung Deutschlands und auf die jüdische Geschichte Frankfurts ein und nahm die Geschichte der Frankfurter Goethe-Universität als Stiftungsuniversität zum Anlass, die besondere Rolle Frankfurts als Bürgerstadt zu betonen. Auch die enge Städtepartnerschaft mit Lyon stellte Becker vor.

„Der DAAD ist ein wichtiger Multiplikator, der die Internationalisierung an deutschen Hochschulen, aber auch die deutsche Sprache im Ausland fördert. Akademikerinnen und Akademiker im Umgang mit den unterschiedlichen Kulturen zu sensibilisieren und fit für die Zukunft zu machen und gleichzeitig für einen freundschaftlichen und friedlichen Umgang unserer Nationen zu werben, ist in unser aller Interesse“, betonte Becker abschließend.