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21.10.2019

Neue Spitze für Frankfurter Schülerschaft

Der neugewählte Stadtschülerrat und Oberbürgermeister Peter Feldmann, © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel
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Oberbürgermeister Feldmann begrüßt neu gewählten Vorstand des Stadtschülerrats

(ffm) In seiner ersten Vollversammlung im laufenden Schuljahr hat der Stadtschülerrat (SSR) im Frankfurter Römer am Montag, 21. Oktober, einen neuen Vorstand gewählt. Dabei wurde Paul Harder vom Goethe-Gymnasium als Stadtschulsprecher wiedergewählt. Magnus Welkerling vom Heinrich-von-Gagern-Gymnasium wurde als Stellvertreter bestätigt. Neu in diesem Amt ist Anna Vazquez, die das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium besucht. Harder ist zudem Delegierter für den Landesschulrat, in dieser Position wird er von Marcel Kalif vom Heinrich-Kleyer-Gymnasium vertreten. Gabriel Hanika von der Elisabethenschule, Alice Korolkova von der Edith-Stein-Schule, Yves Roth von der Ziehenschule, Jonathan Grillenmeier vom Gymnasium Riedberg und Sergen Kaya von der Otto-Hahn-Schule vervollständigen den Vorstand.

Oberbürgermeister Peter Feldmann und Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber begrüßten die Kandidaten und Wahlberechtigten im Plenarsaal des Frankfurter Römers. Das Stadtoberhaupt lobte die Arbeit des Stadtschülerrats: „Ich ziehe meinen Hut vor dem großartigen Engagement des Stadtschülerrats. Speziell von Paul Harder. Hier geht es nicht nur um gute Lernbedingungen für die Frankfurter Schüler, der Stadtschülerrat mischt vielmehr auch bei städtischen Debatten mit. Sie treiben Politik voran und haben große Pläne wie die Einrichtung eines Jugendparlaments." Auch Feldmann engagierte sich einst in diesem Gremium. Zur Erinnerung an dessen Zeit als Stadtschulsprecher überreichte Paul Harder dem Stadtoberhaupt das Original-Wahlprotokoll aus dem Jahr 1978, als Feldmann mit 76 von 103 Stimmen die Wahl für sich entscheiden konnte.

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem neu gewählten Vorstand des Frankfurter SSR und gratuliere herzlich zur Wahl", sagte Stadträtin Weber. „Im Moment bereiten wir gemeinsam die zweite große Frankfurter Bildungskonferenz vor, um Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, ihre Vorstellungen und Ideen von Schule als Lebensraum selbst zu entwickeln und einzufordern", beschreibt sie die enge und partnerschaftliche Kooperation mit dem SSR.

„Unsere Jugend hat gezeigt, dass sie politisch, kämpferisch und mutig ist und damit viele Vorurteile der älteren Generation widerlegt. Und sie haben bereits viel erreicht: In Frankfurt wollen wir im Bereich Klima vorankommen und haben uns im Rahmen der in der Koalition beschlossenen Klimaallianz unter anderem den kommunalen Kohleausstieg, die Durchsetzung neuer Mobilitätskonzepte und den Aufbau des städtischen Klimaschutzfonds zum Ziel gesetzt", ergänzte Feldmann zum Einsatz der Frankfurter Schüler bei Fridays for Future.

Stadtschulsprecher Harder sagte nach seiner Wiederwahl: „Die hohe Anzahl der Kandidaturen zeigt, wie politisch interessiert die Frankfurter Schülerschaft ist und wie lebendig der SSR. Unser größtes Ziel für die nächste Legislaturperiode wird sein, weitere Partizipationsmöglichkeiten in Form eines Jugendparlamentes zu schaffen, um somit die Jugend von der Demokratie zu überzeugen und ihren politischen Hunger zu stillen."

Der Stadtschülerrat vertritt stadtweit die Interessen aller Frankfurter Schüler. Er interagiert mit Schulleitungen, unterstützt Schülervertretungen an den einzelnen Schulen und deren Aktivitäten und setzt sich mit bildungspolitischen Themen auseinander. Unter http://www.ssr-frankfurt.de gibt es weitere Infos zum Stadtschülerrat.