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11.10.2019

Inakzeptabel für Frankfurt: Bürgermeister Becker fordert Absage des geplanten Sympathisanten-Treffens der antisemitischen Israelhasser

Bürgermeister Uwe Becker mit Kippa, 24. April 2018, © Stadt Frankfurt, Foto: Rafael Herlich
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(ffm) Im Frankfurter TITANIA ist für Dienstag, 15. Oktober, um 19 Uhr die Veranstaltung „Meinungsfreiheit statt Zensur“ angesetzt. Diese bietet eine Plattform für die antisemitische BDS-Bewegung, Bürgermeister Becker fordert die Absage dieser Veranstaltung.

„Dass eine Woche nach dem brutalen antisemitischen Anschlag in Halle Sympathisanten judenfeindlicher Israelhasser im Frankfurter TITANIA zusammen kommen wollen, ist völlig inakzeptabel. Dass die Organisatoren vom IPPNW – Ärzte in Sozialer Verantwortung Regionalgruppe Frankfurt, Club Voltaire Frankfurt, ATTAC Frankfurt und dem Palästina-Forum Nahost Frankfurt hier eine Plattform für die antisemitische BDS-Bewegung bieten wollen, ist eine Schande und zeigt, dass der Israel bezogene Antisemitismus zu viele Helfershelfer in unserem Lande hat“, sagt Becker.

„Die vorgesehenen Redner Judith Bernstein und Khaled Hamad sind nicht nur überzeugte BDS-Unterstützer, sondern besitzen zudem in Person von Herrn Hamad auch Sympathien für den extremistischen Flügel der Palästinensischen Befreiungsorganisation. Wer diesen Personen eine Bühne bietet, fördert die Judenfeindlichkeit in unserem Land. Wer über Meinungsfreiheit diskutieren will, darf Antisemitismus keinen Vorschub leisten. Antisemitismus ist keine Meinung, sondern eine verbrecherische Haltung. Wer BDS noch immer als friedliche Menschenrechtsbewegung bewertet, verkennt deren wirkliches Ziel der Vernichtung Israels. Wo BDS draufsteht, ist Antisemitismus drin und wer dies unterstützt, verliert die Unterstützung der Stadt Frankfurt. Diese Veranstaltung darf so nicht stattfinden, ich fordere eine umgehende Absage“, sagt Bürgermeister Becker.