Logo FRANKFURT.de

13.09.2019

Meilenstein für die Meile: Campusmeile nimmt weiter Gestalt an

Campus der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), © Frankfurt UAS, Foto: Kevin Rupp
Dieses Bild vergrößern.

Stadt und Bildungsinstitutionen vereinbaren erste konkrete Projekte

(ffm) Das Planungsdezernat der Stadt Frankfurt am Main und die beteiligten Frankfurter Bildungsinstitutionen haben konkrete Projekte zur Frankfurter Campusmeile vereinbart. Entlang des nördlichen Alleenrings haben renommierte Bildungsinstitutionen ihren Standort. Es sind – von Ost nach West – die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), die Deutsche Nationalbibliothek, die Frankfurt School of Finance & Management und die Goethe-Universität. Sie bilden als bedeutendste Wissenschaftsachse Frankfurts und der Region die sogenannte Campusmeile.

Nach dem Vorbild des Frankfurter Museumsufers soll die Campusmeile die Vernetzung der Institutionen deutlich machen und als Markenzeichen etabliert werden. Ziel ist es, die Identifikation von Stadt und Region mit ihren wissenschaftlichen Institutionen zu stärken und Frankfurt auch überregional als Wissenschaftsstandort zu positionieren.

Offenes „Haus der Wissenschaften“

Stadtrat Mike Josef fasst zusammen: „Wir haben vereinbart, dass wir die Ergebnisse des Studierendenwettbewerbs aufgreifen und die Campusmeile umsetzen möchten. Dazu gehören konkrete Projekte. Im ersten Schritt planen wir mit den Bildungseinrichtungen ein Campusmeilenfest, bei dem sich die Einrichtungen entlang der Campusmeile präsentieren können. Um der Campusmeile eine Mitte zu geben und Synergien zwischen den Einrichtungen zu nutzen, prüfen wir außerdem die Errichtung eines offenen ‚Hauses der Wissenschaften‘. Es soll nicht nur Wissenschaftler/-innen und Studierende vernetzen, sondern auch für Bürgerinnen und Bürger offen sein.“

Prof.Frank E.P. Dievernich, Präsident der Frankfurt University of Applied Sciences und Mitinitiator der Campusmeile, möchte, dass auch in Zukunft innovative Ideen und Kompetenzen der Studierenden bei der Ausgestaltung einfließen: „Bereits bei dem ersten Ideenwettbewerb haben Architektur-Studierende aus ganz Deutschland kreative Vorschläge zur Campusmeile eingereicht, die das Entwicklungspotenzial der zukünftigen Bildungsmeile verdeutlicht haben. Vom zweiten Studierendenwettbewerb erwarten wir uns ebenfalls Entwürfe, wie ein symbolträchtiges, architektonisches Zeichen aussehen könnte, das die Mitte der Meile markiert und in Höhe der Nationalbibliothek stehen könnte, so dass man nach Westen und Osten der Meile blicken kann.“ Der Studierendenwettbewerb wird zum Wintersemester 2019/20 starten.

Virtueller Raum als Plattform und App

Das Start-up „CampusConnects“ wurde aus Eigeninitiative dreier Studenten heraus gestartet: Mit der Campusmeile verbinden sie – ebenso wie die Initiatoren der Meile – das Interesse, die Studierenden näher zusammenzubringen. Der virtuelle Raum als Plattform und App soll Frankfurter Studierende aller
Institutionen miteinander verbinden und einen geschützten Raum schaffen, in dem man sich austauschen kann: über Bücher, digitalen Marketplace, Zimmervermittlungen, kulturelle Angebote von allen Institutionen, Job-Börse und vieles mehr. Um diese unternehmerische Idee umsetzen zu können, stehen die drei studentischen Erfinder der Frankfurt UAS in Kontakt mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Frankfurt. Es wird geprüft, wie die Idee finanziell unterstützt werden kann. „Diese Initiative wird von allen Institutionen getragen und die Einführung einer solchen App wäre ein großer Gewinn für alle Frankfurter Studierenden“, betont Dievernich.

Betriebsausflug der Frankfurt UAS entlang der Meile

Der diesjährige Betriebsausflug der Frankfurt University of Applied Sciences stand ebenfalls im Zeichen der Campusmeile. Unter dem Motto „Frankfurter Institutionen entdecken – an der zukünftigen Campusmeile und darüber hinaus“ konnten die Mitarbeitenden am 10. September ihre Stadt von einer neuen Seite kennen lernen und sich ein Bild von anderen Frankfurter Institutionen machen. Darunter eben auch die Deutsche Nationalbibliothek und der Westendcampus der Goethe-Universität mit seinem geschichtsträchtigen Poelzig-Bau. „Mit dem Betriebsausflug entlang der Campusmeile wollten wir unseren Mitarbeitenden in entspannter Atmosphäre die Möglichkeit bieten, einige unsere Partnerinstitutionen kennenzulernen beziehungsweise neu zu entdecken und dabei eine neue Perspektive auf unseren Standort – die Stadt Frankfurt – einzunehmen“, erklärt Präsident Dievernich. „Selbstverständlich stand dabei auch immer das Miteinander unserer Mitarbeitenden und das Stärken des Teamgeists im Vordergrund.“

Die vollständige Pressemitteilung samt aller Kontaktdaten und Hintergrundinformationen befindet sich als PDF-Download im Anhang.