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12.09.2019

‚Weil wir Romnja sind?!‘: Filmpremiere im Deutschen Filmmuseum

(ffm) Am Montag, 16. September, findet um 18 Uhr im Kino des Deutschen Filmmuseums, Schaumainkai 41, die Premiere des Dokumentarfilms „Weil wir Romnja sind?!“ mit anschließendem Filmgespräch statt. Der Eintritt ist frei.

Die Protagonistinnen des Films, Dragiza, Anita und Alina, sind drei junge Romafrauen mit rumänischem Hintergrund aus Frankfurt. Dragiza ist in Frankfurt aufgewachsen und hat Hessen, weil sie keinen Ausweis hat, seitdem fast nie verlassen. Das soll sich jetzt aber ändern.

Ihre Freundin Anita ist in Deutschland geboren, seitdem aber immer wieder umgezogen. Durch einen Krankenhausaufenthalt ohne Versicherung ist sie in eine Privatinsolvenz geraten. Alina ist mit 18 nach Frankfurt gekommen und hat anfangs Obdachlosenzeitungen auf der Straße verkauft. Inzwischen übersetzt sie für hilfesuchende Roma.

Die drei unterschiedlichen Freundinnen kämpfen gegen Diskriminierung und für ein besseres Leben. Ihr Optimismus kennt dabei, trotz bürokratischer und privater Hürden, fast keine Grenzen. Der Film begleitet sie über zwei Jahre bei ihren alltäglichen Kämpfen und Begegnungen mit anderen Roma.

Nach einer Begrüßung von Linda Kagerbauer vom Frauenreferat Frankfurt ist im Anschluss an die Vorstellung ein Filmgespräch vorgesehen.

Das Filmprojekt ist eine Kooperation von Ladiez. Kulturelle und politische Bildung für Frauen mit dem Förderverein Roma.

Der Film wird gefördert vom Frauenreferat Frankfurt, der Sebastian Cobler Stiftung, der Stiftung Citoyen und dem Kulturamt der Stadt Frankfurt.