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05.09.2019

Planungsdezernent Josef beglückwünscht Vorsitzende zur Wahl

Silke Weidner und Uli Hellweg, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main
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Doppelspitze für Consilium ‚Frankfurt Nord-West‘

(ffm) Das Consilium „Neuer Stadtteil Frankfurt Nord-West“ hat eine Doppelspitze: Die acht Mitglieder haben im Umlaufverfahren Silke Weidner und Uli Hellweg zu Vorsitzenden gewählt. Sie üben ihre Funktion mit sofortiger Wirkung aus. Das Beratungsgremium begleitet die vorbereitenden Untersuchungen zum neuen Stadtteil fachlich.

„Ich gratuliere der Doppelspitze ganz herzlich zur Wahl und freue mich auf eine gute weitere Zusammenarbeit“, sagt Planungsdezernent Mike Josef. „Ich freue mich sehr, dass wir nun zwei hochkarätige Experten als Vorsitzende dieses wichtigen Gremiums haben. Sie werden uns gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Consiliums in den kommenden Jahren bei der großen Herausforderung der Entwicklung eines neuen Stadtquartiers tatkräftig unterstützen.“

In ihrem Dank an die Mitglieder des Consiliums und an städtische Mitarbeiter äußerten Weidner und Hellweg: „Über unsere Wahl zu den gemeinsamen Vorsitzenden des Consiliums ‚Neuer Stadtteil Frankfurt Nord-West‘ haben wir uns sehr gefreut. Wir bedanken uns bei Ihnen für das Vertrauen und bei der Stadt Frankfurt für die Initiative, für dieses so wichtige Projekt ein Consilium einzuberufen. Wir sehen darin nicht nur eine spannende Aufgabe, sondern auch die Verantwortung, gemeinsam mit allen Mitgliedern des Consiliums zum Erfolg des Projektes beizutragen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.“

Silke Weidner ist seit Mai 2016 Leiterin des Instituts für Stadtplanung an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus – Senftenberg. Der Stadtplaner Uli Hellweg ist Kommunalberater für städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen und war früher Planungsdezernent von Kassel sowie Geschäftsführer der IBA Hamburg.

Das unabhängige Gremium soll den Prozess zur Entwicklung des neuen Stadtquartiers kontinuierlich begleiten, Hinweise zu konkreten Verfahrensfragen geben sowie Entwicklungen aus anderen Städten aufzeigen. Empfehlungen zu Fragen von Architektur und Städtebau, Mobilität, Freiraum, Landschaftsplanung und Ökologie wird der Beirat aktiv in den Verfahrensprozess der Stadtteilentwicklung einbringen. Wichtige vom Consilium zu diskutierende Inhalte sind zudem Beteiligungsverfahren und die Sicherung qualitätsvoller Bau- und Planungskultur.

Die Arbeit des Consiliums wird vom Stadtplanungsamt koordiniert, das für Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung der Beiratssitzungen verantwortlich ist. Stadtrat Josef wird regelmäßig im Planungsausschuss über die Sitzungsergebnisse berichten. Die Hinweise des Consiliums sollen auch mit Vertretern der Nachbarkommunen und der Ortsbeiräte 7 und 8 erörtert werden. Es sind pro Jahr mindestens zwei Sitzungen vorgesehen. Zudem ist einmal im Jahr eine öffentliche Veranstaltung geplant, in der die Empfehlungen des Beirats präsentiert werden.

Die Einrichtung des Consiliums geht auf einen Stadtverordnetenbeschluss zurück. Der Beirat besteht aus externen Experten unterschiedlicher Disziplinen. Die weiteren Mitglieder des Consilium sind Frauke Burgdorff (Raumplanerin, Expertin für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung), Burkhard Horn (Verkehrsplaner, ehemaliger Leiter Verkehr beim Berliner Senat), Hilmar von Lojewski (Beigeordneter des Deutschen Städtetages für Stadtentwicklung, Wohnen, Bauen und Verkehr; ehemaliger Leiter Städtebau und Bauverwaltung beim Berliner Senat), Thomas Madreiter (Planungsdirektor der Stadt Wien), Antje Stokman (Landschaftsplanung und Ökologie) und Oliver Weigel (ehemaliger Leiter der Stadtentwicklung Leipzig, heute zuständig für die Nationale Stadtentwicklungspolitik, einer Gemeinschaftsinitiative von Bund, Ländern und Kommunen).