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13.08.2019

Stadt nimmt Fuß- und Radwegbrücken in der Nordweststadt in Angriff

Logo Amt für Straßenbau und Erschließung © Stadt Frankfurt am Main
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(ffm) Drei auf einen Schlag: Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) setzt ab Mittwoch, 14. August, Fuß- und Radwegbrücken in der Frankfurter Nordweststadt instand. Konkret handelt es sich um die Brücken in der Ernst-Kahn-Straße, im Praunheimer Weg an der Erich-Kästner-Schule und im Hammarskjöldring auf Höhe der Hausnummer 61. Die Brücken sind während der Bauarbeiten gesperrt, alternative Möglichkeiten, die Straße zu queren, aber auf kurzem Weg erreichbar.

Die Vorgehensweise ist bei allen drei Bauwerken gleich: Es stehen zwei Arbeitsphasen an. Zunächst fräsen die Bauteams den alten Gehwegbelag der Brücken ab und erneuern anschließend sowohl die Abdichtungen als auch den Belag selbst. Die Arbeiten nehmen rund acht Wochen Zeit in Anspruch. Zu Beginn der Herbstferien werden die drei Brücken nach derzeitiger Planung wieder für den Fuß- und Radverkehr geöffnet.

In der zweiten Arbeitsphase – nach derzeitigem Stand Anfang November – saniert das ASE die Brücken von „unten“ und errichtet neue Geländer. Dabei ist es erneut erforderlich, die Brücken zu sperren. Zudem wird der Straßenverkehr zeitweise umgeleitet.

Von der grundsätzlichen Konstruktion sind die drei Brücken sehr ähnlich: Es sind allesamt Spannbetonbrücken, die auf beiden Seiten von schräg angesetzten Stützen gehalten werden. Stadtintern werden die Brücken deshalb auch als „Schrägstielbrücken“ geführt.

Die Sanierung der drei Bauwerke kostet insgesamt rund 500.000 Euro. Im städtischen Brückenbauprogramm ist innerhalb der kommenden drei Jahre vorgesehen, alle zwölf Fuß- und Radwegbrücken in der Nordweststadt instand zu setzen und somit ihre Langlebigkeit zu sichern.