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11.07.2019

Baumfällarbeiten im Stadtgebiet

Baumfällarbeiten, © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Stefan Maurer
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(ffm) Das Grünflächenamt teilt mit, dass in den kommenden Wochen in den Ortsbezirken 2, 11 und 5 Bäume wegen verschiedener Mängel und aus Gründen der Verkehrssicherheit dringend gefällt werden müssen.

An den Standorten Reuterweg 13, 61 und 55 müssen Baum-Hasel 21, 48 sowie 51 weichen, da sie absterben. In der Pflanzperiode Frühjahr 2020 soll es Ersatz geben.

Aufgrund des Dürresommers 2018 sind im Heinrich-Kraft-Park im Ortsbezirk 11 insgesamt 57 Bäume abgängig und müssen zur Verkehrssicherung in den nächsten Wochen gefällt werden. Zu den betroffenen Baumarten zählen Eiche, Hainbuche, Rotbuche, Lärche, Erle, Linde, Feldahorn, Bergahorn, Weymouthskiefer.

Bei der am stärksten betroffenen Baumart Eiche sind die Bäume teilweise komplett abgestorben oder haben noch einige Nottriebe in Teilen der Krone sowie am Stammverlauf. Diese reichen allerdings nicht aus, um die Versorgung des Baumes aufrechtzuerhalten und werden deshalb über kurze Zeit auch komplett absterben. Eine Vielzahl der betroffenen Eichen trägt auch noch das verdorrte Laub vom Vorjahr. Die Bäume waren aufgrund des Hitzestresses des vergangenen Jahres so geschädigt, dass es nicht mehr zum Laubabfall im Herbst gekommen ist.

Ein weiteres Problem für die Standsicherheit zeigt sich durch den im Heinrich-Kraft-Park ohnehin schon sehr häufig vorkommenden Spindligen-Rübling. Dieser holzzerstörende Pilz ist an vielen Stammfüßen zu erkennen und verursacht im Wurzelbereich eine Weißfäule, die sich bis in den Holzkörper ausbreiten kann.
Das Holz verliert zunehmend seine Druckfestigkeit und es kann zum Komplettversagen und Umsturz des Baumes führen. An drei Eichen konnte zusätzlich noch die Ochsenzunge am Stammfuß gesichtet werden. Dieser Pilz verursacht eine Braunfäule. Das Holz verliert an Zugfestigkeit und zerfällt würfelig zu einer trockenen braunen Masse.

Aus diesem Grund werden auch eine große Anzahl Eichen mit Absterbeerscheinungen gefällt. Es ist davon auszugehen, dass die Holzzersetzung aufgrund der Schwächung sehr rasch voranschreitet.

Alle anderen betroffenen Baumarten haben sich vom Hitzestress des vergangenen Jahres nicht erholt. Die Bäume sind komplett abgestorben und die Bruch- und Standsicherheit sind nicht gegeben.

An 14 Eichen, die nicht unmittelbar in Nähe des Spielplatzes oder am Wegesrand stehen, wird ein sogenannter Kronensicherungsschnitt durchgeführt. Die abgestorbene Krone wird abgesetzt und es bleibt ein 6 bis 8 Meter hoher Baumtorso stehen, der weiterhin als Lebensraum für Käfer und höhlenbewohnende Arten dient.

Im Ortsbezirk 5 stehen 33 Bäume aus unterschiedlichen Gründen zur Fällung an. In nahezu allen Fällen sind Nachpflanzungen möglich. Die exakte Aufstellung ist dem beigefügten PDF zu entnehmen.