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27.06.2019

Umweltdezernentin spricht Grillverbot in städtischen Grünanlagen aus

Logo Grillen verboten, © Grünflächenamt Frankfurt am Main
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Schilder warnen an Grillplätzen vor der großen Brandgefahr

(ffm) Wegen der anhaltenden Hitze und großen Trockenheit kann jeder Funke einen verheerenden Brand auslösen. Zum Schutz der Grünanlagen ist das Grillen mit offenem Feuer auf allen öffentlichen Grillplätzen der Stadt Frankfurt am Main ab sofort verboten. Umweltdezernentin Rosemarie Heilig bittet die Bürger um Verständnis für diesen Schritt: „Auf all unseren Grillplätzen stehen Bäume, auch das Gras kann sich blitzartig entzünden. Das Risiko ist einfach zu groß.“

Wie im Jahr 2018, in dem von Ende Juli bis Ende September das Grillen auf öffentlichen Grillplätzen verboten war, gilt das Verbot sowohl für holz- und kohlebetriebene Grills als auch für Camping-, Gas- und Elektrogrills. Zudem ist die Nutzung von Shishas, die mit glühender Kohle betrieben werden, ebenfalls untersagt.

Auch im Wald ist besondere Vorsicht geboten. Die Waldböden, die Bodenvegetation und herabgefallenes Laub sind extrem ausgetrocknet und leicht entzündlich. Die Försterinnen und Förster des Grünflächenamtes bitten die Waldbesucherinnen und Waldbesucher daher nochmals dringend um umsichtiges Verhalten. Schon eine weggeworfene Flasche oder eine achtlos weggeschnippte Zigarettenkippe können Auslöser für einen Waldbrand sein!

Rauchen und offenes Feuer sind im Wald grundsätzlich nicht gestattet. Dies gilt im Rahmen des jetzt erlassenen Grill- und Feuerverbotes auch für die Grillplätze an den Waldspielparks Schwanheim und Scheerwald.

Das Verbot gilt bis auf weiteres, solange bis dieses vom Grünflächenamt über die Medien wieder aufgehoben wird.

Weitere Informationen gibt es beim Grünflächenamt unter der Rufnummer 069/212-30991. Auch Hinweise zu möglichen Gefahrenquellen können über diese Rufnummer mitgeteilt werden. Kontrolliert wird das Grillverbot durch das Ordnungsamt.

Das Grillverbot tritt auf Grundlage der Allgemeinverfügung vom Mittwoch, 27. Juni, in Kraft und gilt ab Donnerstag, 28. Juni. Die Allgemeinverfügung findet sich im angehängten PDF-Dokument.