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17.06.2019

Magistrat für weitere Direktvergabe von Buslinien

Linienbusse der In-der-City-Bus GmbH (ICB), August 2018, © ICB GmbH
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Oberbürgermeister Feldmann: Ziel bleibt schrittweise Rekommunalisierung

(ffm) Mit der Sitzung des Magistrats vom Freitag, 14. Juni, ist der Weg frei: Die In-der-City-Bus GmbH (ICB), das kommunale Busverkehrsunternehmen der Stadt Frankfurt am Main, kann neue schadstoffarme Euro-VI-Dieselbusse und emissionsfreie Batterie-elektrische Busse anschaffen.

„Der heutige Beschluss des Magistrats soll die In-der-City-Bus Gesellschaft in die Lage versetzen, die zur Vorbereitung auf die beabsichtigte Direktvergabe des Busbündels C für eine pünktliche Betriebsaufnahme im Dezember 2020 erforderlichen Busse zu beschaffen. Wir gehen damit einen weiteren wichtigen Schritt auf dem von uns eingeschlagenen Weg der Rekommunalisierung der Busverkehre“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann.

Die Stadtverordneten hatten im Dezember 2018 beschlossen, dass das Busbündel C, für das der aktuelle Verkehrsvertrag ausläuft, vom Fahrplanwechsel im Dezember 2020 an von der ICB betrieben werden soll. Der für diese Direktvergabe notwendige öffentliche Dienstleistungsauftrag wird derzeit vorbereitet.

Nicht zuletzt die bundesweite Diskussion um den Schadstoffausstoß von Linienbussen hat zu einer deutlichen Nachfragesteigerung sowohl von Dieselbussen der Euro-VI-Norm als auch von Bussen mit Batterie-elektrischen Antrieben geführt. Die Lieferfristen haben sich derartig verlängert, dass die ICB für einen pünktlichen Betriebsstart im Dezember 2020 umgehend die erforderlichen Fahrzeuge bestellen muss. Dabei handelt es sich um 43 Standardlinienbusse und sieben Gelenkbusse mit EURO-VI-Norm sowie um zwei Standardlinienbusse und neun Gelenkbusse mit Batterie-elektrischem Antrieb.

Diese vorgezogene Fahrzeugbestellung in Vorbereitung des Dienstleistungsauftrags in Höhe von etwa 24 Mio. Euro kann nun auf Grundlage des Magistratsbeschlusses erfolgen.

Parallel dazu kann die ICB für die e-Busse einen Förderantrag beim Land einreichen. Die Stadt Frankfurt am Main erwartet den maximal möglichen Zuschuss. „Die Standardlinienbusse werden auf den Linien 33 und die Gelenkbusse auf der Linie 37 eingesetzt“, berichtet Verkehrsdezernent Klaus Oesterling. „Damit wird nach der Umstellung der Linie 75 auf e-Busse ein weiterer wichtiger Beitrag zur Schadstoffreduzierung in hochverdichteten innenstadtnahen Quartieren geleistet.“