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12.06.2019

Juni traditionell Mahdzeit: Grünflächenamt mäht Wildwiesen

(ffm) Mitte Juni ist traditionelle Mahdzeit. Die Blumenwiesen in der Stadt haben ihre Hauptblütezeit überschritten, die meisten Samen sind ausgereift, Insektenlarven und Raupen konnten sich weiterentwickeln. Das Grünflächenamt beginnt daher mit der Mahd der Wiesen im gesamten Stadtgebiet.

„In diesem Frühjahr konnten wir eine wirklich gute Entwicklung der Wiesen beobachten“, sagt Bernd Roser, Leiter der Abteilung Grünflächenunterhaltung. „Das Wetter war warm und es hat hin und wieder geregnet, so dass sich auch viele Samen, die letztes Jahr wegen der Trockenheit nicht keimen konnten, nun entwickelt haben.“

Wann genau welche Wiese gemäht wird, hängt auch von logistischen Faktoren ab. „Wir können ja nicht alle Wiesen an einem Tag mähen, sondern müssen den Personal- und Maschineneinsatz managen. Da kann es schon vorkommen, dass auf manchen Wiesen noch ein paar Blumen blühen. Insgesamt ist dies aber für den Erhalt der Artenvielfalt kein Problem. Durch die Frühjahrsmahd bekommen die Samen im Boden wieder genug Licht und die meisten Pflanzen blühen dann bis zum Spätsommer noch einmal.“

Sehr wertvolle Wiesen, beispielsweise mit geschützten Pflanzen, lässt das Grünflächenamt von Biologen beobachten und arbeitet auch mit Naturschutzverbänden zusammen, um den optimalen Mahdzeitpunkt zu bestimmen. „Dort mähen wir erst, wenn wir das OK von den Experten bekommen haben“, sagt Roser.

Mehr Informationen zum Thema gibt es in der Broschüre „Wiesen, Stauden, Schmetterlinge – Mehr Artenvielfalt in die Stadt“. Sie kann kostenlos beim Grünflächenamt per E-Mail an mitmachen.amt67@stadt-frankfurt.de bestellt werden und steht auf der Internetseite des Grünflächenamtes unter http://www.gruenflaechenamt.stadt-frankfurt.de zum Download zur Verfügung.