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12.03.2019

Vortrag über politische Kriminalität zwischen 1800 und 1850

Logo Institut für Stadtgeschichte, © Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main
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(ffm) Am Montag, 18. März, beleuchtet der Jurist Andreas Eichstaedt in seinem Vortrag „Sperrbatzen-Krawall, Wachensturm und Henriette Zobel“ die politische Kriminalität in und um Frankfurt zwischen 1800 und 1850. Mit seinem Vortrag setzt der frühere Manager der städtischen Saalbau GmbH die Reihe „Frankfurter Kriminalgeschichte(n)“ fort, die die Gesellschaft für Frankfurter Geschichte in Kooperation mit dem Institut für Stadtgeschichte veranstaltet.

Der Vortrag gilt zeitlich dem sogenannten Vormärz und der Revolution von 1848 in Frankfurt am Main. Betrachtet werden politisch motivierte Straftaten, wie zum Beispiel der Sperrbatzen-Krawall oder der Wachensturm in der Freien Stadt Frankfurt, die sich 1837 den Wahlspruch „Stark im Recht“ gab. Gingen Staat und Justiz tatsächlich so stark mit dem Recht um? Ebenso werden auch Konflikte an den Grenzen Frankfurts miteinbezogen, wie die Zollkrawalle an der Mainkur. Auch das Strafverfahren gegen Henriette Zobel und das Exempel, welches an ihr statuiert wurde, werden Thema sein.

Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Dormitorium des Karmeliterklosters, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet vier Euro, ermäßigt drei Euro. Für Mitglieder der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte ist der Eintritt mit Ausweis frei. Es besteht nur ein begrenztes Platzangebot. Reservierungen sind nicht möglich.

Aktuelle Informationen unter http://www.stadtgeschichte-frankfurt.de und http://www.geschichte-frankfurt.de sowie auf http://www.facebook.com/isgfrankfurt und http://www.twitter.com/isg_frankfurt .