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11.03.2019

Für gesellschaftlichen Zusammenhalt werben

Bürgermeister Uwe Becker klebt ein Plakat der von ihm initiierten Initiative 'Für jüdisches Leben in Frankfurt und gegen Antisemitismus' an die Litfaßsäule an der Hauptwache/Große Eschenheimer Straße, 12. Januar 2019, © Stadt Frankfurt am Main, Dezernat II
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Bürgermeister und Kirchendezernent Becker möchte mit seinem Engagement Zeichen setzen

(ffm) Am Dienstag, 12. März, werden im Frankfurter Stadtgebiet in einem zweiten Schwung Plakate zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts geklebt. Im Januar erfolgte bereits die erste Plakatierung. Insgesamt hängen 1400 Plakate in Frankfurt am Main, die für ein gemeinsames Miteinander werben. Die Plakatierung erfolgt im A1-Format an 624 Litfaßsäulen verteilt über das ganze Stadtgebiet sowie mit 94 Plakaten in den U-Bahn-Stationen. Die Initiative „Für jüdisches Leben in Frankfurt und gegen Antisemitismus“ hat Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker ins Leben gerufen. Das Plakat verdeutlicht, dass jüdisches Leben nach Frankfurt gehört, hier eine lange und große Tradition besitzt und jede Art der Judenfeindlichkeit nicht geduldet werden darf.

„Die zentrale Botschaft der Plakate ist, dass jeder etwas tun kann. Wir können als Gesellschaft zeigen, dass wir aktiv für das jüdische Leben und gegen Antisemitismus einstehen. Es geht um die gemeinsame Verantwortung. Dieses Signal sollen Juden erhalten, damit sie sich hier zu Hause fühlen. Unsere Stadt fühlt sich gerade auch aufgrund ihrer großen jüdischen Tradition in besonderem Maße den hier lebenden Jüdinnen und Juden verbunden. Jüdisches Leben war, ist und wird immer ein wichtiger Teil der Identität des gesellschaftlichen Lebens von Frankfurt sein“, sagt Becker. „In unserer vielfältigen und bunten Stadt Frankfurt am Main klappt das Zusammenleben im Vergleich zu anderen Orten immer noch sehr gut. Doch Spaltungen in der Gesellschaft dürfen wir nicht zugelassen. Ziel meines Engagements ist es, für den gesamtgesellschaftlichen Zusammenhalt zu werben. Für ein gemeinsames Miteinander werde ich daher auch in den kommenden Monaten immer wieder werben und rufe ich jeden auf, die Initiative zu unterstützen und sich zu beteiligen.“

Vereine, Organisationen, Kirchengemeinden, Glaubensgemeinschaften und Unternehmen sowie Medien können das A1-Plakat im Quer- und Hochformat oder in digitaler Form beim Büro des Bürgermeisters per E-Mail buergermeister@stadt-frankfurt.de kostenlos anfordern.