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11.03.2019

Schicksale ermordeter Frankfurter in Malyj Trostenez - Führung zu Ausstellung

(ffm) Am Samstag, 16. März, führt die Journalistin Renate Hebauf auf den Spuren von Frankfurter Opfern durch die Ausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez: Geschichte und Erinnerung“, die das Institut für Stadtgeschichte bis 17. März im Kreuzgang des Karmeliterklosters zeigt.

Die Führung beleuchtet die Errichtung des Ghettos Minsk, das Überleben im Ghetto und das Schicksal der Frankfurterinnen und Frankfurter bis zur Auflösung des Ghettos im September 1943. Auch die Verhältnisse in Malyj Trostenez, die Errichtung der Vernichtungsstätte und die Deportationen ins Vernichtungslager werden ebenso wie der Einsatz des SK 1005-Mitte unter Leitung des Frankfurter SS-Hauptsturmführers Arthur Harder thematisiert.

Blick in die Wanderausstellung 'Vernichtungsort Malyj Trostenez: Geschichte und Erinnerung', zu sehen vom 26. Januar bis 17. März 2019 im Kreuzgang des Karmeliterklosters, © Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main
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Einen Schwerpunkt nehmen die Biographien der Frankfurter Opfer wie Tony Caro und Albert Katzenellenbogen ein, ihre Deportation von Frankfurt nach Theresienstadt und die Ermordung in Malyj Trostenez. Zudem erklärt Hebauf Methoden und Herausforderungen bei der Recherche der Biografien der Frankfurter Opfer.

Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr im Kreuzgang des Karmeliterklosters. Die Teilnahme kostet 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Gebuchte Führungen sind auf Anfrage ebenfalls möglich.

Weitere Informationen zur Ausstellung und allen Veranstaltungen unter http://www.stadtgeschichte-frankfurt.de sowie auf http://www.facebook.com/isgfrankfurt und http://www.twitter.com/isg_frankfurt .