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07.12.2018

Magistrat beschließt WLAN für Schulen

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(ffm) In seiner Sitzung am Freitag, 7. Dezember, hat der Magistrat eine Vorlage von Bildungsdezernentin Sylvia Weber zur Ausstattung von Frankfurter Schulen mit WLAN beschlossen. Der Beschluss sieht vor, dass zunächst 14 Pilotschulen von Seiten der städtischen Ämter mit drahtlosem Internet versorgt werden und 15 weitere Schulen sich selbst über private Anbieter ausstatten können.

„Der heutige Beschluss ist ein Signal an die Schulen. Ich will, dass die Schulen auch technologisch im 21. Jahrhundert ankommen. Drahtloses Internet und digitale Medien gehören heute zur Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen. Medienkompetenz ist der Schlüssel zu einem informierten Umgang mit dem Netz und im Zuge der Digitalisierung auch eine entscheidende berufliche Qualifikation“, sagt Bildungsdezernentin Sylvia Weber.

Mit der Beschlussfassung stehen nun auch die Namen der ersten 14 Pilotschulen fest. Die Schulen waren aufgrund ihres pädagogischen Konzepts von einer Jury aus Vertreterinnen und Vertretern von Stadtschulamt, Kultusministerium, Staatlichem Schulamt, Lehrkräfteakademie, Medienzentrum und Medienfachberatung unter dem Vorsitz von Sylvia Weber benannt worden.

„Anfang des nächsten Jahres befasst sich die Stadtverordnetenversammlung mit WLAN an Schulen. Wenn die Stadtverordneten zustimmen, dann können wir in den Osterferien mit der Ausstattung der 14 Pilotschulen beginnen“, skizziert Bildungsdezernentin Sylvia Weber den Zeitplan.

Nach der Zustimmung der politischen Gremien wird auch der Rahmen erarbeitet, im dem 15 weitere Schulen eine Ausstattung über einen privaten Anbieter vornehmen können. „Ich will die Schulen anschreiben und ein Interessensbekundungsverfahren anstoßen. Die interessierten Schulen bekommen dann die Gelegenheit, ein pädagogisches Konzept zur Nutzung von WLAN einzureichen“, erklärt Weber das weitere Vorgehen.

Unterstützung für einen zügigen Ausbau aller Frankfurter Schulen erhofft sich die Bildungsdezernentin durch den Digitalpakt. Über den Digitalpakt will der Bund den Ländern und Kommunen insgesamt fünf Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Derzeit herrscht Uneinigkeit im Hinblick auf eine vom Bund dafür angestrebte Grundgesetzänderung.

„Mit den Mitteln des Digitalpakts könnte die Ausstattung der Frankfurter Schulen mit WLAN deutlich beschleunigt werden. Für Frankfurt rechne ich mit einem Betrag in zweistelliger Millionenhöhe. Ich appelliere an Bund und Länder eine Einigung herbeizuführen und den Kommunen die dringend benötigte Unterstützung für die digitale Infrastruktur zukommen zu lassen“, sagt die Bildungsdezernentin.

Das sind die WLAN-Pilotschulen

Gutenbergschule, Berufliche Schule
Franz-Böhm-Schule, Berufliche Schule
Viktor-Frankl-Schule, Förderschule
Kasinoschule, Förderschule
Ernst-Reuter-Schule I, Oberstufengymnasium
Friedrich-Dessauer-Gymnasium, Oberstufengymnasium
Edith-Stein-Schule, Haupt- und Realschule
Bonifatiusschule, Grundschule
Valentin-Senger-Schule, Grundschule
Carl-Schurz-Schule, Gymnasium
Schillerschule, Gymnasium
Gymnasium Riedberg, Gymnasium
Georg-August-Zinn-Schule, Gesamtschule
Carl-von-Weinberg-Schule, Gesamtschule