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09.11.2018

Weitere Stadtteile erschlossen: Rödelheim und Hausen haben nun ein Radroutennetz – Weiter geht es mit Praunheim

(ffm) Die Radroutenbeschilderung im Frankfurter Stadtgebiet nimmt immer konkretere Gestalt an: Verkehrsdezernent Klaus Oesterling hat sich am Freitag, 9. November, in Rödelheim unweit des Bahnhofs selbst ein Bild von der Beschilderung gemacht. Mit Rödelheim ist nun ein weiterer großer Stadtteil mit den markanten weiß-grünen Straßenschildern ausgestattet. Auch in Hausen sind die Wegweiser mittlerweile aufgestellt. Somit sind die Arbeiten im Frankfurter Westen weitestgehend abgeschlossen und verlagern sich gen Norden. „Unser ehrgeiziges Ziel, mindestens einen Stadtteil pro Monat zu beschildern, haben wir erneut erreicht. Denn es ist uns ein wichtiges Anliegen, zeitnah für alle Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer eine übersichtliche Orientierungshilfe zur Verfügung zu stellen“, machte Oesterling deutlich.

Neue Radroutenbeschilderung am Arthur-Stern-Platz in Rödelheim, 9. November 2018, © Amt für Straßenbau und Erschließung Frankfurt
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Mehr als 200 Hinweisschilder wurden an 117 Standorten in Rödelheim angebracht. Insgesamt hat das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE), das sich um die Montage der Radwegweiser kümmert, bisher mehr als 1900 Schilder an knapp 1200 Standorten aufgestellt. Auf der To-Do-Liste des ASE steht nun als nächstes der Stadtteil Praunheim. Die städtische Behörde setzt statt bisher einen nun zwei Bautrupps ein, um die Erschließung des Radroutennetzes nochmals zu beschleunigen.

Seit Frühjahr 2016 werden in Frankfurt die Radwegweiser aufgestellt. Den Anfang machten Sindlingen und Zeilsheim als Pilotstadtteile. Mittlerweile sind Unterliederbach, Höchst, Sossenheim, Flughafen, Schwanheim, Nied, Griesheim, das Gutleutviertel, Rödelheim und Hausen erschlossen. Die Wegweiser sollen nicht nur den Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch Pendlern und Touristen bei der Orientierung helfen.

Die planerische Verantwortung für die Radwegbeschilderung liegt innerhalb der Stadtverwaltung beim Referat Mobilitäts- und Verkehrsplanung und erfolgt in enger Abstimmung mit dem Radfahrbüro der Stadt Frankfurt. Das ASE lässt die Schilder im Zuge öffentlicher Ausschreibungen von Fachfirmen anfertigen und aufstellen und kümmert sich um die finanzielle Abwicklung des Projekts, das rund 675.000 Euro kostet.