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12.10.2018

Zahlen bitte! Von Sachsenhausen bis zum Dornbusch: Frankfurts Laub füllt 181 Güterwaggons

Ein Mitarbeiter der FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) befreit mit einem Laubbläser einen Gehweg von Laub, © FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES), Foto: Uwe Noelke
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(ffm) Allmählich wird es Herbst und in den nächsten Wochen verlieren Frankfurts Bäume nach und nach ihre Blätter. 181 je 21.7 Meter lange Güterwaggons wären für den Transport der 5500 Tonnen Laub nötig, die von Oktober bis Dezember von den rund 50.000 Bäumen in Frankfurt fallen. Ein mit allem Frankfurter Laub beladener Zug wäre dementsprechend 3,93 Kilometer lang. Das entspricht in etwa dem Fußweg von der Dreikönigskirche am Sachsenhäuser Mainufer bis zum HR-Funkhaus am Dornbusch.

Die Straßenreinigung der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) sammelt rund 3500 Tonnen Laub auf Frankfurts Straßen und Plätzen ein, das Grünflächenamt weitere 2000 Tonnen auf Wegen und Rasenflächen. In den Gehölzflächen bleibt das Laub jedoch nach Möglichkeit zur Bodenverbesserung und als Lebensraum für Kleinlebewesen liegen.

Für die 300 Männer und Frauen der Straßenreinigung ist die Laubsaison eine sehr intensive Zeit im Jahr, denn die Bäume verlieren ihr Laub je nach Witterung nach und nach. So können freigeräumte Flächen an windigen Tagen mitunter auch schnell wieder bedeckt sein. Durch den heißen und trockenen Sommer haben viele Bäume allerdings schon im August ihre Blätter verloren, sodass nach Schätzungen der FES in diesem Jahr bereits fünf Prozent der 3500 Tonnen Laub auf Straßen und Plätzen bereits eingesammelt und verwertet wurden.

Mit mehreren Spezialfahrzeugen, 8 Groß- und 46 Kleinkehrmaschinen, 40 geräuscharmen Elektro-Laubblasgeräten, sowie Besen und Schaufeln kehren die Mitarbeiter das Laub von Straßen und Plätzen im Stadtgebiet. Nach dem Einsammeln wird das Laub schließlich kompostiert.

So schön das bunte Laub im Herbst auch ist: Vorsicht ist geboten, denn nasses Laub auf Straßen und Wegen verlängert Bremswege erheblich und bedeutet auch für Fußgänger eine erhöhte Rutschgefahr.