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09.10.2018

Landtagswahl 2018: über 420.000 Frankfurterinnen und Frankfurter sind wahlberechtigt

Stadtrat Jan Schneider stellt die Ausgabe 31 der „frankfurt statistik aktuell“ vor

(ffm) Bei der Wahl zum 20. Hessischen Landtag sind mehr als 420.000 Frankfurterinnen und Frankfurter zur Wahl aufgerufen. „Seit der Jahrtausendwende ist die Zahl der Wahlberechtigten zum fünften Mal gestiegen und liegt jetzt bei 420.492“, betont Stadtrat Jan Schneider, der für die Frankfurter Kommunalstatistik zuständige Dezernent. Allerdings ist diese Zahl noch vorläufig. Denn sie bezieht sich auf den 16. September. An diesem Stichtag wurde das Wählerverzeichnis aufgelegt. Es wird bis zum Freitag vor der Wahl fortgeschrieben und erst dann ist klar, wie viele Menschen genau wahlberechtigt sind.

Stadtrat Jan Schneider, Porträt, © Foto: Alexander Paul Englert
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Auch wenn ein leichtes Absinken der Wahlberechtigtenzahl bis zum 28. Oktober zu erwarten ist, so wird diese doch rund zwei Prozent über dem Wert von 2013 liegen. „Wieder einmal wirkt sich das Wachstum unserer Stadt auch auf die Zahl der Menschen aus, die über den Hessischen Landtag mitentscheiden können“, kommentiert Stadtrat Schneider und führt weiter aus: „Allerdings bleibt diese Zunahme hinter dem Bevölkerungswachstum zurück, das im gleichen Zeitraum bei fast sieben Prozent lag.“ Zurückzuführen ist diese Differenz auf den Zuzug von Ausländerinnen und Ausländern, die bei der Landtagswahl nicht wahlberechtigt sind.

Fast alle Altersgruppen sind gewachsen. Lediglich bei den 70-Jährigen und Älteren gibt es einen Rückgang um rund 1200 Personen. Nach wie vor ist mehr als ein Viertel der Wahlberechtigten zwischen 45 und 59 Jahre alt. Die anteilig kleinste Gruppe sind mit 8,4 Prozent die 18- bis 24-Jährigen. Aufgrund ihres Alters dürfen fast sieben Prozent der Frankfurter Wahlberechtigten zum ersten Mal in ihrem Leben ihre Stimmen bei der Landtagswahl abgeben.

„Trotz kleinerer Veränderungen bei den Zahlen bleiben die Strukturen sicher bis zum Wahltag erhalten“, stellt Jan Schneider fest und fügt hinzu: „Nun bleibt zu hoffen, dass am 28. Oktober annähernd so viele Frankfurterinnen und Frankfurter von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen wie bei der Wahl 2013.“ Damals lag die Wahlbeteiligung bei 70,6 Prozent, allerdings fand zeitgleich die Bundestagswahl statt.

„frankfurt statistik aktuell“ 31/2018 steht unter http://www.frankfurt.de/statistik_aktuell als kostenloses PDF zum Download zur Verfügung.