Logo FRANKFURT.de

13.09.2018

Frankfurt zelebriert Altstadt-Einweihung mit erster Drohnenshow

Oberbürgermeister Peter Feldmann (r), der Geschäftsführer der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF), Thomas Feda (l), und der Geschäftsführer des gestalterisch verantwortlichen Kreativstudios Atelier Markgraph, Stefan Weil (M), stellen das Konzept der Drohnenshow 'Sternenbilder – Eine Symphonie für die Frankfurter Altstadt' zur Einweihung der neuen Altstadt am 29. September 2018 vor, 13. September 2018, © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Rainer Rüffer
Dieses Bild vergrößern.

Eine Medieninszenierung mit 110 LED-Quadrocoptern zeichnet poetische Sternenbilder an den Frankfurter Nachthimmel

(ffm) Anlässlich der feierlichen Einweihung der neuen Altstadt vom 28. bis 30. September spielen am Samstag, 29. September, um 21.45 Uhr LED-Drohnen die Hauptrolle in der Inszenierung „Sternenbilder – Eine Symphonie für die Frankfurter Altstadt“. Bei der multimedialen Drohnen-Choreographie verschmelzen direkt über dem Main Lichtspiel, eigens komponierte Musik und Sprach-Passagen zu einer Hommage an Frankfurt.

Das Spektakel wird sich zwischen Eisernem Steg und Untermainbrücke abspielen. Gemeinsam stellten Oberbürgermeister Peter Feldmann, Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF) und Ausrichter der Feierlichkeiten, sowie Stefan Weil, Geschäftsführer des gestalterisch verantwortlichen Frankfurter Kreativstudios Atelier Markgraph, das Projekt am Donnerstag, 13. September, während einer Pressekonferenz vor.

Oberbürgermeister Feldmann sagt: „Frankfurt trägt das stete Zwiegespräch zwischen Vergangenem und Künftigem in sich. Das manifestiert sich auch in der Architektur der Stadt – nur hier ragen hinter Fachwerkfassaden Wolkenkratzer empor. Neuestes Beispiel hierfür ist Rekonstruktion der Altstadt, die wir mit einer geschichtlich tragenden sowie technisch zukunftsweisenden Inszenierung einweihen wollen.“

Thomas Feda ergänzt: „Das Mainufer, der angrenzende Römerberg und der Dom gelten als zentrale Orte des Frankfurter Lebens – damals wie heute. Hier wurden Könige gewählt, Lebensmittel gehandelt und Feste ausgerichtet. Mit der Eröffnung des neuen Quartiers soll wieder mehr Leben in die Mitte der Stadt einziehen. Das wollen wir spektakulär feiern.“

Stadt der Vielfalt und Kontraste: Eine Hommage an Frankfurt

Im erzählerischen Zentrum der „Sternenbilder“ stehen neben herausragenden Persönlichkeiten und Figuren der Stadt auch prägende Ereignisse und Landmarks.

Drohnenshow 'Sternenbilder – Eine Symphonie für die Frankfurter Altstadt' zur Einweihung der neuen Altstadt am 29. September 2018, Visualisierung, © Markgraph
Dieses Bild vergrößern.

Stefan Weil gibt Einblick in den kreativen Prozess: „Frankfurt ist ein Ort der Vielfalt und Kontraste. Hier wird seit Jahrhunderten souverän Dialog gelebt und gefeiert. Auch in der neuen Altstadt sind überall Spuren dieser kontrastreichen Stadt-Identität zu finden. Wir nutzen die neueste Generation von Technik für eine ikonografische Performance, die dieser weltoffenen Haltung Frankfurts in poetischen Bildern die Ehre erweist. Der Main, Lebensader der Stadt, ist die perfekte Bühne dafür.“

Die Flug-Formationen der Drohnen vor der nächtlichen Mainkulisse begleiten skulpturale Lichteffekte verschiedenfarbiger Sky Beams. Der Soundtrack der Inszenierung nimmt den Dialoggedanken musikalisch auf: Sebastian Hohberg und Jan Mayerhofer von hoerfeld kreierten eigens für diesen Anlass eine Fusion aus Klassik und Elektronik. Teile der Komposition interpretieren den prägenden Barock-Komponisten Georg Philipp Telemann neu. Auch Telemann lebte zeitweise in der Frankfurter Altstadt. Die eingebetteten Zitate stammen aus der Feder des wohl berühmtesten ehemaligen Altstadt-Bewohners, Johann Wolfgang von Goethe – seinerzeit ein glühender Verfechter der Vielfalt.

Planerische Komplexität und ein Quäntchen Glück

Eine Show dieser Art hat es bisher in Frankfurt noch nicht gegeben und steht auch weltweit im Kontext innovativer Luftraum-Shows. Das konzeptionell und organisatorisch anspruchsvolle Projekt wurde von einem internationalen Team realisiert. Das Gestaltungskonzept zu den „Sternenbildern“ stammt vom Frankfurter Kreativstudio Atelier Markgraph, das die Inszenierung in Zusammenarbeit mit den Lichtdesignern von bright! und den Drohnenexperten von SKYMAGIC umsetzt.

Eine besondere Herausforderung stellte die Choreographie der Drohnen dar: Denn die Sternenbilder, die sich durch deren Flug-Position ergeben, sollen aus möglichst vielen verschiedenen Perspektiven erkennbar sein.

Nicht planbar hingegen ist das Wetter. Wenn es stürmt oder regnet, müssen die Drohnen am Boden bleiben. Doch auch für den Fall der Fälle gibt es eine Lösung: Dann wird kurzfristig ein Ersatztermin bekannt gegeben.

Die Inszenierung „Sternenbilder – Eine Symphonie für die Frankfurter Altstadt“ wird von der Mainova AG, der Lufthansa AG und den Verkehrsbetrieben Frankfurt am Main (VGF) unterstützt.

Die Drohnen-Show startet am Samstag, 29. September, um 21.45 Uhr. Die öffentliche Generalprobe beginnt bereits am Freitag, 28. September, ebenfalls um 21.45 Uhr.