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05.09.2018

Israelhass und Antisemitismus haben keinen Platz in Frankfurt

Bürgermeister Uwe Becker vertritt die Stadt Frankfurt bei der internationalen Städtekonferenz in Tel Aviv

(ffm) Auf Einladung des israelischen Ministers für Öffentliche Sicherheit und Strategische Angelegenheiten, Gilad Erdan, hat Bürgermeister Uwe Becker am Dienstag, 4. September, mit diesem in dessen Amtssitz in Jerusalem über das Engagement Frankfurts im Kampf gegen den Antisemitismus und die antisemitische BDS-Bewegung gesprochen.

Bürgermeister Uwe Becker, der derzeit die Stadt Frankfurt bei der internationalen Städtekonferenz in Tel Aviv vertritt, erläuterte Gilad Erdan die verschiedenen Aktivitäten, die Frankfurt unternimmt, um die weitere Ausbreitung der antiisraelischen Boykottbewegung BDS zu verhindern.

„BDS hat sich in den zurückliegenden Jahren immer mehr zu einer antisemitischen Einschüchterungsmaschinerie entwickelt, die massiven Druck auf Künstler, Wissenschaftler und Unternehmer ausübt, um diese zu zwingen, keine Zusammenarbeit mit Israel zu betreiben. In Frankfurt hat BDS keinen Platz, denn gerade in einer Stadt mit solch engen Beziehungen zu Tel Aviv und solch einer langen jüdischen Tradition, hat Israelhass und Antisemitismus keinen Platz“, betonte Bürgermeister Uwe Becker.

Gilad Erdan lobte den Frankfurt Bürgermeister für dessen entschiedenen Einsatz für die deutsch-israelischen Beziehungen und sein Engagement im Einsatz gegen die schleichende Vergiftung der Gesellschaft durch die von BDS in Nazisprache verbreitete Israelfeindlichkeit.

Becker lud Gilad zum Besuch nach Frankfurt ein und überreichte ihm als Gastgeschenk einen traditionellen Frankfurter Bembel.