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10.08.2018

Nach der Magistratssitzung im Weingut: Eschborner Stadtverordnete zu Gast in Hochheim

Gelebter nachbarschaftlicher Austausch zwischen Frankfurt und Eschborn

(ffm) Gute Nachbarn brauchen keinen speziellen Anlass, um einander zu besuchen oder miteinander ein Glas Wein zu trinken. Das gilt auch für die Stadtverordneten aus Eschborn und Frankfurt: Am Freitag, 10. August, hat eine Delegation Eschborner Stadtverordneter um Stadtverordnetenvorsteher Reinhard Birkert das Frankfurter Weingut in Hochheim besucht. Dort hielten die Mitglieder des Frankfurter Magistrats zuvor eine Sitzung ab.

Oberbürgermeister Peter Feldmann (l) und Bürgermeister Uwe Becker (r) zeigen bei ihrem Besuch des Städtischen Weinguts in Hochheim das Buch 'Eschborn dialog', neben ihnen steht der Eschborner Stadtverordnetenvorsteher Reinhard Birkert (M), 10. August 2018, © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Rainer Rüffer
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Die Kommunalpolitiker aus Frankfurts Nachbarkommune folgten mit ihrem Besuch einer Einladung von Oberbürgermeister Peter Feldmann. Am 26. April besuchte das Frankfurter Stadtoberhaupt den Stadtverordnetenvorsteher in Niederhöchstadt, um diesem zu dessen 65. Geburtstag zu gratulieren. „Du warst in meinem Frankfurter Dienstzimmer zu Gast. Dort haben wir über regionale Kooperationsmöglichkeiten gesprochen. Dir und den Eschborner Stadtverordneten habe ich die inzwischen fertige Altstadt zeigen dürfen und Euren Neujahrsempfang besucht“, sagte Feldmann seinerzeit und lud den als Obstbau-Experten bekannten Kommunalpolitiker Birkert sowie die Eschborner Stadtverordneten zu einem erneuten Gegenbesuch in Frankfurt ein.

Bei einer Führung durch das Weingut und einer anschließenden Weinprobe in den Kellern des städtischen Winzers Jürgen Rupp hatten die Politiker aus Frankfurt und Eschborn auch Gelegenheit, sich in lockerer Atmosphäre kennenzulernen und sich über gemeinsame kommunalpolitische Themen auszutauschen. „Regionalpolitik endet nicht an administrativen Grenzen. Wir brauchen interkommunalen Dialog und Vertrauen zwischen den verantwortlichen Akteuren“, betonte Feldmann und fügte an: „Gemeinsame Schnittmengen und Herausforderungen brauchen gemeinsame Lösungen.“

Frankfurt und Eschborn sind zentrale und wirtschaftsstarke Standorte im Herzen der Metropolregion Rhein-Main. Sie sind gleichermaßen auch internationale Knotenpunkte für Güterverkehr und Dienstleistungen sowie Finanz- und Informationsströme. „Unsere Städte und die Region halten einen attraktiven Arbeitsmarkt vor. Aufgrund der hohen Lebensqualität wächst Frankfurt stetig. Die Region - und natürlich auch Eschborn - wachsen mit. Dieses Wachstum stellt uns alle vor die gleichen Herausforderungen“, sagte Feldmann. So brauchen Frankfurt und Eschborn gleichermaßen hochqualifizierte Fachkräfte, bezahlbaren Wohnraum und die dazugehörige Infrastruktur: „Wir wollen mit dem ÖPNV zur Arbeit pendeln statt im Stau zu stehen. Wir wollen vielfältige Angebote zur Freizeitgestaltung unserer Einwohner und wir wollen ein partnerschaftliches und sachorientiertes Verhältnis zu unseren Nachbargemeinden. Lassen Sie uns Themen gemeinsam angehen! Was liegt da näher, als Stärken und Wissen zu bündeln?“, appellierte Feldmann an seine Gäste, den nachbarschaftlichen Austausch weiter zu pflegen und zu intensivieren.