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06.08.2018

Forschungsprojekt zur Mobilität in Frankfurt - Haushaltsbefragungen gehen nach erfolgreichem Start weiter

Wartende Autos im Innenstadtverkehr an einer roten Ampel, Oktober 2014, © Foto: PIA/Stefan Maurer
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(ffm) „In den ersten vier Monaten haben bereits 754 Personen die Fragebögen der Haushaltsbefragung zum Verkehrsverhalten vollständig ausgefüllt. Das ist eine positive Startbilanz“ fasst Verkehrsdezernent Klaus Oesterling den Zwischenstand des Forschungsprojektes zusammen. „Der bis Ende Mai erwartete Rücklauf von einem Drittel der Fragebögen wurde damit sogar übertroffen“

Bereits seit Anfang Februar werden nach einem statistischen Zufallsverfahren aus dem Einwohnermelderegister ausgewählte Personen nach ihren täglichen Wegen an einem vorgegebenen, repräsentativen Stichtag befragt. „Diese Befragung zum Verkehrsverhalten privater Haushalte, die wir in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden und in Abstimmung mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) durchführen, findet zeitgleich auch in anderen hessischen Städten statt“, sagt Oesterling. „Selbstverständlich ist die Teilnahme an der Befragung freiwillig und die erhobenen Daten bleiben anonym. Rückschlüsse auf die Angaben einzelner Personen sind grundsätzlich nicht möglich. Die Einhaltung dieser Vorschriften wird vom Datenschutzbeauftragten der Technischen Universität Dresden überwacht. Ebenfalls eingebunden sind die Datenschutzbeauftragten der Stadt Frankfurt am Main und des Landes Hessen.“

In den ersten vier Monaten der Befragung gaben durchschnittlich rund 190 Personen pro Monat ihre vollständig ausgefüllten Fragebögen zurück. Diese werden anonymisiert und anschließend von der Technischen Universität Dresden ausgewertet. Rückschlüsse auf die Angaben einzelner Personen sind grundsätzlich nicht möglich.

Damit liegt mehr als ein Drittel der bis Ende Februar 2019 mindestens erforderlichen insgesamt 2000 Fragebögen vor. Von den bisher Befragten antworteten rund 38 Prozent direkt am Telefon, die überwiegende Mehrheit von 62 Prozent hat den Fragebogen am Computer über das Internet beantwortet. Diese moderne Form der Kommunikation erweist sich damit als ein wichtiges Instrument der direkten Bürgerbeteiligung.

Klaus Oesterling, Verkehrsdezernent, © Foto: Stefan Krutsch, traffiQ Frankfurt am Main
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„Wir bedanken uns herzlich bei allen, die sich bisher an der Befragung beteiligt haben, für ihre Bereitschaft, uns bei der Erarbeitung aktueller Grundlagen zur Verkehrsplanung zu unterstützen", sagt der Verkehrsdezernent. „Weil vor allem das Verkehrsverhalten an normalen Werktagen für die Verkehrsplanung bedeutsam ist, wurde die Befragung während der Schulferien unterbrochen und wird ab dem 6. August fortgesetzt. Damit auch zukünftig statistisch gesicherte Erkenntnisse für die Verkehrsplanung in Frankfurt zur Verfügung stehen, bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger, die für diese Befragung ausgewählt wurden, weiterhin um ihre Beteiligung“ so Stadtrat Oesterling abschließend.

Zu weiteren Fragen, die in Zusammenhang mit der Beantwortung der Fragebögen stehen, erhalten Bürgerinnen und Bürger außerdem montags bis sonntags von 6 bis 23 Uhr Auskunft am kostenlosen Infotelefon unter der Rufnummer 0800/8301830.