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Frauen-Power-Weltmusik zum ‚Wilden Sonntag‘

Deckblatt vom Flyer Der Wilde Sonntag © Stadt Frankfurt am Main
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Kick La Luna eröffnen am MainÄppelHaus die neue Sommer-Reihe von Stadträtin Rosemarie Heilig /Konzerte, Führungen und ein Jazz-Poetry-Slam locken bis 29. Juli ins Grüne

(ffm) Mit einem Augenzwinkern lädt Umwelt- und Frauendezernentin Rosemarie Heilig in den Sommerferien zu einer Frankfurter Heimatkunde ein. Der „Wilde Sonntag“ bringt einige der schönsten Orte Frankfurts zum Klingen, sogar aus den Ruinen des Goetheturms werden bei einem Jazz-Poetry-Slam die Verse tanzen und die Storys sprudeln. Die Konzerte beginnen immer sonntags um 15 Uhr, nur eine Führung zum Monte Scherbelino startet wegen des WM-Finales schon um 10 Uhr. Willkommen sind alle, die Neugier und gute Laune mitbringen. Rosemarie Heilig sagt: „Feiern wir beim Wilden Sonntag die Vielfalt unserer weltoffenen, grünen Stadt.“

MainÄppelHaus auf dem Lohrberg, © Stadt Frankfurt am Main
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Den ersten, kräftigen Akkord setzen diesen Sonntag, 24. Juni, „Kick La Luna“ am MainÄppelHaus. Um 15 Uhr bringen die fünf Power-Frauen „Female World Music“ auf den Lohrberg. Mit ihrem Ethno-Crossover von Afro, Latin, Soul und Funk, mehrstimmigem Satzgesang und einfühlsamen Balladen erobern die Musikerinnen ihr Publikum gleich mit dem ersten Ton. Der Eintritt ist frei, wie auch bei den folgenden fünf Terminen.

Blick auf die Skyline vom Stadtwald aus, © Stadt Frankfurt am Main
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Gedichte für Goethe

Am 1. Juli um 15 Uhr treffen sich einige der talentiertesten Slam Poeten und Poetinnen aus Deutschland zu einem Wettstreit am derzeit verhinderten Goetheturm. Poetry Slam, der Wettbewerb der Bühnenpoesie, gehört zu Deutschland wie der Döner, die Mülltrennung und Goethe. In keinem anderen Land ist die Kunst des öffentlichen Verseschmiedens so populär. Zu Ehren Goethes zelebrieren die Künstlerinnen und Künstler die Meisterdisziplin des Poetry Slam, den Jazz Slam. Dabei müssen Text, Performance, Rhythmus, Poesie und Musik spontan zusammen geschmiedet werden. Für die Moderation konnte Stadträtin Heilig Dirk Hülstrunk und Jürgen Klumpe gewinnen, die Live-Musik improvisieren Peter Klohmann (sax/fl), Heiko Duffner (git. & effects) und Martin Standke (dr).

Das historische Wasserwerk Goldstein, © Hessenwasser
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Am 8. Juli öffnet sich ein besonderer Ort, den die wenigsten Frankfurterinnen und Frankfurter kennen: Das historische Wasserwerk Goldstein. Die renommierte Gitarristin Heike Matthiesen nimmt das Publikum dort mit auf eine magische Reise zu Wasser, Wellen und Brunnen. Von sagenhaften norwegischen Landschaften, bevölkert von Fischern und Trollen, führt das Programm über die deutsche Romantik bis zur maurisch-andalusischen Alhambra. Deren Springbrunnen haben immer wieder Komponisten zu flirrenden Vertonungen angeregt: Musik zum Träumen und Staunen, virtuos und sinnlich.

Blick vom Monte Scherbelino auf die Skyline, © Foto: Stefan Cop
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Vor dem Finale auf den Monte

Am 15. Juli steht die deutsche Elf hoffentlich im WM-Finale. Deshalb geht es schon um 10 Uhr auf den Monte Scherbelino. Wie wird aus einer alten Mülldeponie ein spannendes Labor der Biodiversität und Naturentwicklung? Rosemarie Heilig wird mit Fachleuten des Umweltamtes das Projekt „Städte wagen Wildnis – Vielfalt erleben“ vorstellen. Skyline-Panorama inklusive.

Pause am Trinkwasserbrunnen beim Klimaspaziergang durch die Innenstadt, © Stadt Frankfurt, Foto: Eckhard Krumpholz
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Am 22. Juli um 15 Uhr startet Feyza Morgül zu einem Klima-Spaziergang durch die Innenstadt. Unter anderem geht es um Trinkwasserbrunnen, Solarstrom-Tankstellen, Bienenstöcke auf Hochhäusern und regionale Ernährung. Wer sich einen der 25 Plätze sichern möchte, meldet sich am besten schon jetzt per Email an: energiereferat@stadt-frankfurt.de .

Der Botanische Garten im Westend, © Stadt Frankfurt am Main
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April King und Matthias Baumgardt im Botanischen Garten

Am letzten „Wilden Sonntag“ gibt es noch einmal ein starkes Konzert an einem zauberhaften Ort. The King Baumgardt Duo bringen am 29. Juli um 15 Uhr mitreißenden Blues zu den seltenen Blumen im Botanischen Garten. Die amerikanische Sängerin aus Kentucky gehört zu den besten des Rhein-Main-Gebiets und hat mit Matthias Baumgardt einen kongenialen Partner an der Gitarre.

Zur Sprache kommen auch die „Erhaltungskulturen“ des Gartens. Hierbei geht es um praktischen Heimatschutz: um die Heide-Wicke, die Aufrechte Weißmiere und Zweifelhaften Grannenhafer. Vielleicht kann man ja von der Botanik etwas fürs menschliche Miteinander lernen?

Das komplette Programm des „Wilden Sonntags“ und den Flyer finden sich unter http://www.frankfurt-greencity.de und http://www.frankfurt.de .