Logo FRANKFURT.de

12.06.2018

‚Goethe und die Musik‘

7. Goethe-Festwoche findet vom 6. bis 16. September in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet statt

(ffm) Unter dem Motto „Goethe und die Musik“ findet vom 6. bis 16. September 2018 die 7. Goethe-Festwoche statt. Rund 30 Veranstaltungen widmen sich der vielfältigen Beziehung Goethes zur Musik und den zahlreichen musikalischen Adaptionen seines Werks.

„Die Beschäftigung mit der Musik war in Goethes Leben wie auch in seinem Schreiben wesentlich. Mit ihrem diesjährigen Schwerpunkt nimmt die Goethe-Festwoche eine Perspektive in den Blick, die in der Auseinandersetzung mit Goethes Werk oftmals zu kurz gekommen ist“, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig.

Helmut Müller, Geschäftsführer des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, freut sich, dass 2018 Veranstaltungen erstmals auch in der Region zu Gast sein werden: „Reizvolle Orte mit Geschichte und Geschichten rund um den Dichter und die Musik verbinden die Geburtsstadt Goethes mit der Region in diesem umfangreichen Programm zur Goethe-Festwoche.“

„Goethes musikalische Biographie, seine Freundschaften mit Musikern seiner Zeit und die musikalische Rezeption seiner Werke haben vielen Mitveranstaltern hinreichend Stoff geboten, um ein höchst vielfältiges Programm zusammenzustellen“, erläutert Prof. Anne Bohnenkamp-Renken, Direktorin des Freien Deutschen Hochstifts/Frankfurter Goethe-Museum. „Es erwartet uns eine außerordentliche musikalische Entdeckungsreise im Goethe-Kosmos.“

Am 6. September eröffnet ein Konzert mit anschließender Diskussion die Goethe-Festwoche. Das Ensemble Modern führt im Frankfurter Goethe-Haus ein Auftragswerk des Komponisten Prof. Gordon Kampe auf, danach diskutieren der Dirigent und Musikwissenschaftler Prof. Peter Gülke, die Musikwissenschaftlerin Prof. Friederike Wißmann und Gordon Kampe über Goethes musikalisches Leben. Neben der Eröffnung präsentiert das Frankfurter Goethe-Haus viele weitere Veranstaltungen und ist wie in den vergangenen Jahren zentraler Veranstaltungsort der 7. Goethe-Festwoche.

Die Kuratorin der Goethe-Festwoche Julia Cloot unterstreicht die große Bedeutung, die Goethes Werk auch in der Musikgeschichte zukommt: „Die zahlreichen Vertonungen seiner Texte durch viele bedeutende Komponisten haben den Dichter auch in der Musik zu einem wichtigen Bezugspunkt werden lassen.“

Ein Highlight des Programms ist die musikalisch-literarische Soiree „Der Zauberflöte zweyter Theil“, die Oper und Schauspiel Frankfurt gemeinsam veranstalten. Neben dem vielfältigen Angebot an Konzerten, Diskussionen und Vorträgen sind auch mehrere Theaterstücke Teil des Programms. Veranstaltungen mit Poetry-SlammerInnen und zu den Goethe-Adaptionen in Film und Popmusik stellen auch einen Bezug zur popkulturellen Gegenwart her. Bereits im Juni finden zudem drei Konzerte mit dem Jugendchor und dem Jugend-Sinfonie-Orchester Hochtaunus statt. Ein umfangreiches Sonderprogramm von hr2-kultur begleitet die Goethe Festwoche, in dem etwa Goethes Singspiel- und Operntexte vorgestellt werden.

Die Goethe-Festwoche ist eine biennale Veranstaltungsreihe. Erstmals wurde das Programm von Julia Cloot vom Kulturfonds RheinMain kuratiert und in Zusammenarbeit mit den beteiligten Institutionen kooperativ entwickelt. In Frankfurt beteiligen sich in diesem Jahr das Freie Deutsche Hochstift/Frankfurter Goethe-Museum, das Theater Willy Praml, die Goethe-Universität Frankfurt, die Oper Frankfurt, das Schauspiel Frankfurt, studioNAXOS, die Junge Deutsche Philharmonie und das Ensemble Modern mit Beiträgen am Programm.

In der Region finden an folgenden Orten Veranstaltungen zur Goethe-Festwoche statt: Im Brentanohaus in Oestrich-Winkel, im Büsingpalais in Offenbach, im Literaturhaus Darmstadt, im Comoedienhaus Wilhelmsbad in Hanau, in Wiesbaden, in der Schlosskirche Bad Homburg und in Flörsheim.

Weitere Informationen: Aino Kelle, Kulturamt Frankfurt am Main, Tel. 069/212-35435, E-Mail aino.kelle@stadt-frankfurt.de, http://www.goethe-festwoche.de und bei den beteiligten Institutionen.