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30.01.2018

So viele Frankfurterinnen und Frankfurter wie noch nie dürfen ihr Stadtoberhaupt wählen

Stadtrat Jan Schneider stellt die erste Ausgabe der „frankfurt statistik aktuell“ des neuen Jahres vor

(kus) Zur Direktwahl des Frankfurter Stadtoberhaupts sind rund 511.000 Bürgerinnen und Bürger aufgerufen. „Das ist die höchste Zahl an Wahlberechtigten seit der ersten Direktwahl im Jahr 1995“, sagt Stadtrat Jan Schneider, der für die Frankfurter Kommunalstatistik zuständige Dezernent, und ergänzt: „Wie viele Menschen tatsächlich wahlberechtigt sein werden, wissen wir aber erst am Wahlsonntag.“

Der Stand der Wahlberechtigten basiert auf dem 14. Januar 2018. „An diesem Tag wurden die Daten aus dem Wählerverzeichnis gezogen“, erläutert Jan Schneider. „Bis zur Wahl wird das Verzeichnis fortgeschrieben und so lange sind die Zahlen vorläufig“, erklärt er weiter.

Stadtrat Jan Schneider, Porträt, © Foto: Alexander Paul Englert
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Jetzt schon steht fest, dass der Anstieg der Wahlberechtigten gegenüber der letzten Direktwahl vor sechs Jahren 9,9 Prozent beziehungsweise rund 46.000 potentielle Wählerinnen und Wähler beträgt. „Dieser hohe Anstieg beruht auf dem starken Bevölkerungswachstum in unserer Stadt, das ebenfalls bei ungefähr zehn Prozent lag“, führt Stadtrat Schneider aus.

Die Differenz zwischen den Geschlechtern ist sehr gering. „Mit 50,9 Prozent liegt der Anteil der Frauen nur 1,8 Prozentpunkte über dem der Männer“, erläutert Jan Schneider. „Der Anstieg findet in allen Altersgruppen statt. Allerdings ist der Zuwachs mit 13 Prozent bei den 25- bis 34-Jährigen am höchsten“, hebt er hervor.

„Interessant ist ebenfalls“, so Schneider, „dass 7,2 Prozent der Wahlberechtigten zum ersten Mal bei einer Direktwahl an die Urne gehen dürfen.“ Von den rund 37.000 Jungwählerinnen und -wählern erhalten gar 6,3 Prozent erstmals in ihrem Leben eine Wahlbenachrichtigung.

„Unabhängig davon, dass die absolute Zahl der Wahlberechtigten noch nicht feststeht, wissen wir nun, wie die Geschlechter- und Altersstruktur aussieht“, stellt Jan Schneider fest und ergänzt: „Nun bleibt zu hoffen, dass sich am 25. Februar ein höherer Anteil der Wahlberechtigten an der Wahl unseres Stadtoberhauptes beteiligt als das noch vor sechs Jahren der Fall war.“

„frankfurt statistik aktuell“ 01/2018 steht auf der gleichnamigen Website als kostenloses PDF-Download zur Verfügung.