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26.09.2017

Maßnahmenvorschläge für berufliche Schulen erarbeitet

Sylvia Weber, Bildungsdezernentin, © Stadt Frankfurt am Main
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Bildungsdezernentin Sylvia Weber nimmt Empfehlungen für den Schulentwicklungsplan entgegen

(kus) In einem zehnmonatigen Partizipationsprozess haben mehrere hundert Akteure der beruflichen Bildung in neun Beteiligungsveranstaltungen Maßnahmenvorschläge für den Schulentwicklungsplan erarbeitet.

Im Rahmen des Variantenforums nahm Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber am Dienstag, 26. September, die Empfehlungen von 130 Teilnehmern, darunter Lehrkräfte, und Schülern, Eltern, Schulleitungen sowie Vertretern von Gewerkschaften und Kammern, entgegen.

„In den kommenden zehn Jahren erwarten wir 3.000 zusätzliche Schülerinnen und Schüler an unseren beruflichen Schulen. Das sind rechnerisch ein bis zwei zusätzliche Schulen. Der Schulentwicklungsplan muss den zukünftigen Anforderungen quantitativ, aber auch qualitativ Rechnung tragen“, verdeutlicht Sylvia Weber die Herausforderungen für die beruflichen Schulen.

Die Maßnahmenvorschläge, die im Beteiligungsprozess erarbeitet worden sind, decken dabei eine große Bandbreite ab: Berufliche Schulen, deren Profil sich ergänzt, könnten zum Beispiel zukünftig ein Tandem oder einen Campus bilden. Eine WLAN-Infrastruktur für die beruflichen Schulen wird gewünscht, die Elternberatung sollte verstärkt und das Unterstützungssystem für Schüler in schwierigen Situationen ausgebaut werden. Weitere Maßnahmenvorschläge gibt es zu den Themen Inklusion, Wertschätzung und Ansehen der beruflichen Bildung oder auch zu Raum- und Ausstattungskonzepten.

„Der Schulentwicklungsplan für die beruflichen Schulen der Stadt Frankfurt ist ein Gemeinschaftsprojekt und diese gemeinsame Handschrift wird auch ein Markenzeichen sein, das ihn ausmacht“, verdeutlichte Bildungsdezernentin Weber Ihre Wertschätzung für das Engagement der Akteure im Beteiligungsprozess.

Die Maßnahmenvorschläge fließen nun in die Ausarbeitung des Schulentwicklungsplans ein, der in einem ersten Entwurf bis zum Jahresende vorliegen soll. „Diesen Entwurf will ich im Frühjahr den politischen Gremien zur Beratung vorlegen“, skizziert Sylvia Weber das weitere Vorgehen. Die Bildungsdezernentin rechnet damit, dass der Schulentwicklungsplan für die beruflichen Schulen im Sommer 2018 verabschiedet werden kann.