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04.03.2015

Weltfrauentag: Freier Eintritt ins MMK 2

Installation 'Claimed (Briefcase)' von Adrian Williams, 2010, Exponat der ersten Ausstellung 'Boom She Boom' in der Außenstelle MMK2 des Museums für Moderne Kunst (MMK) im TaunusTurm, © Foto: Axel Schneider/MMK
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(pia) Zum ersten Mal in der Geschichte des Museums zeigt das MMK in seiner neuen Dependance, dem MMK 2 im TaunusTurm, eine Ausstellung ausschließlich mit Werken von Künstlerinnen. Zum Weltfrauentag, am Sonntag 8. März, möchte das MMK nicht nur auf die Künstlerinnen, sondern auch auf die weiblichen Besucher ein ganz besonderes Augenmerk legen. Diese können am Weltfrauentag die Ausstellung „Boom She Boom. Werke aus der Sammlung des MMK“ kostenlos besuchen.

In einer Übersichtsführung durch die Ausstellung um 16 Uhr können männliche wie weibliche Besucher Einblicke in die Kunstproduktionen der präsentierten Künstlerinnen erlangen.

Wie kaum ein anderes Museum der Gegenwartskunst in Deutschland hat das MMK von der ersten Stunde bis heute einen besonderen Fokus auf die starken Positionen der Künstlerinnen der letzten Jahrzehnte gerichtet. Seit den frühen 1990er-Jahren gingen Werke der großen deutschen Bildhauerinnen und Konzeptkünstlerinnen der Gegenwart wie Katharina Fritsch, Isa Genzken und Rosemarie Trockel in die Sammlung ein, flankiert von internationalen Kolleginnen wie Vija Celmins, Marlene Dumas, Cady Noland, Pipilotti Rist und Sturtevant. Der Einfluss dieser Künstlerinnen auf die Entwicklung der bildenden Kunst ist fundamental.

Ausstellungsansicht Rineke Dijkstra, The Krazyhouse (Megan, Simon, Nicky, Philip, Dee), Liverpool, UK, 2009, © Rineke Dijkstra, Courtesy Galerie Max Hetzler, Berlin, Foto: Axel Schneider
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Insbesondere bei den Ankäufen der letzten Jahre ist auffällig, dass ausgesprochen viele Werke von Künstlerinnen unter den Neuzugängen der MMK Sammlung zu finden sind. Hauptwerke von Vanessa Beecroft, Rineke Dijkstra, Teresa Margolles, Sarah Morris oder Taryn Simon markieren wichtige Erweiterungen der Sammlung in jüngster Zeit. Die Ausstellung umfasst unterschiedliche künstlerische Verfahren und konzeptuelle Ansätze, sie präsentiert eine Vielzahl von Perspektiven und Fragestellungen.