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17.10.2014

Stadt Frankfurt hat 1.000 Belegrechte erworben

Kommunale Fördermittel werden im Haushalt 2015/2016 aufgestockt

(pia) „Mit unserem kommunalen Förderprogramm zum Erwerb von Belegungsrechten können wir einen bundesweit einmaligen Erfolg vorweisen“, sagte Bürgermeister Olaf Cunitz anlässlich der Feier zum Erwerb des 1.000. Belegungsrechts. „Da wir diesen Erfolg fortführen und weiter ausbauen möchten, werden wir mehr Geld in den kommenden Haushalt 2015/2016 einstellen: Waren es für das Jahr 2014 noch 2,86 Millionen Euro, werden es 3,5 Millionen Euro für 2015 und 4 Millionen Euro für 2016 sein.“

Cunitz hatte gemeinsam mit dem Amt für Wohnungswesen rund 70 Vertreter der großen Wohnungsbaugesellschaften, der Politik und vor allem die Privateigentümer, die für die soziale Wohnraumversorgung gewonnen werden konnten, ins Kasino des Hessischen Rundfunks geladen. „Die Veranstaltung war ein Dank an diese engagierten Menschen für ihre Bereitschaft, sich an dem Programm zu beteiligen“, sagte Cunitz.

Bürgermeister Olaf Cunitz, © Stadt Frankfurt am Main
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Von Privateigentümern konnten 100 Belegrechte erworben werden, 200 von der Nasauischen Heimstätte und gut 700 von der ABG Frankfurt Holding. In diese Wohnungen wurden insgesamt rund 2.700 Personen durch das Amt für Wohnungswesen vermittelt. Dazu kommt die vertragliche Sicherung von Belegrechten für über 2.000 Wohnungen, deren Sozialbindungen in nächster Zeit auslaufen beziehungsweise die bei Freiwerden in eine Sozialbindung aufgenommen werden.

Seit 2007 hat die Stadt Frankfurt rund 10,4 Millionen Euro ausgegeben und Rückstellungen in Höhe von rund 14 Millionen Euro gebildet für die Abbezahlung der schon erworbenen Belegrechte.

„Diese Zahlen belegen eindrucksvoll den Erfolg des Frankfurter Programms zum Erweb von Belegrechten und markieren einen Spitzenplatz unter den Städten mit ähnlichen Instrumenten. Erfreulicherweise stellt nun auch das Land Hessen Mittel zum Erwerb von Belegrechten zur Verfügung und ergänzt hier sinnvoll die Anstrengungen der Stadt Frankfurt", so Cunitz abschließend.

Weiterführende Informationen zum Programm gibt es im Internet unter: http://www.schlauvermieter.de .