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Kulturbunker

Im Osthafengebiet Frankfurts wurde ein Bunker aus dem 2. Weltkrieg zu Künstlerateliers umgebaut und dafür um 2 Etagen aufgestockt.
Eine Machbarkeitsstudie aus den 90er Jahren galt damals dem Ziel, kreative und doch kostengünstige Kindergartenprojekte zu realisieren und zu diesem Zweck angesichts hoher Grundstückskosten und knapper Grundstücksreserven im innerstädtischen Bereich auf Bunkerrelikte des 2. Weltkriegs zurückzugreifen.
Die Künstlerateliers sind das erste Projekt, bei dem eine Bunkeraufstockung realisiert wurde. Die Investition wird sich für die Stadt Frankfurt in ca. 13 Jahren über die Mieteinnahmen amortisieren, entfällt doch der Mietzins für freiwerdende angemietete Räumlichkeiten.

Strassenansicht
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Bei außerordentlich niedrigen Herstellungskosten von 740,-€/qm Bruttogeschossfläche wurde dem Bunker eine leichte Holz-Glas-Konstruktion aufgesattelt. Sie wurde mit einer großzügigen Glasfassade verkleidet und durch umlaufende offene Gänge erschlossen, die auch als Fluchtweg dienen. Feinmaschiges Gitternetz umschließt die Box und dient gleichzeitig als Sichtschutz von außen. Quergestellte Wandscheiben regulieren den Sonneneinfall und beleben zugleich die Fassadengestaltung.

Bauherr

Amt für Wissenschaft und Kunst Frankfurt

Projektleitung

Hochbauamt Frankfurt

Planung

INDEX Archiktekten Frankfurt mit Hochbauamt

Bauzeit

04/2004 -12/2004

Nutzfläche

600qm

Adresse

Kulturbunker
Kulturamt Frankfurt am Main
Schmickstraße 18
60314 Frankfurt am Main