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20.06.2016

Sindlingen - Meisterhaft im Westen

Neues Stadtteilportrait des Presse- und Informationsamtes online

(pia) Im Fußball dreht sich gerade alles um die Europameisterschaft. Im Westen Frankfurts liegt ein Stadtteil, der ist seit jeher meisterhaft: Sindlingen. Einst Fischerdorf, dann geprägt vom Nachbarn Höchst und seinen Farbwerken, ist er heute das Zuhause von rund 9.000 Menschen. Sie gaben und geben ihrem Stadtteil Gesicht und Charakter. Einst war es die Familie Meister, die einen prächtigen Park anlegte und ihn für alle zugänglich machte. Heute sind es, um nur ein Beispiel zu nennen, die Mitglieder des TV 1875 Sindlingen, die ihrem Stadtteil in Eigenleistung eine Turnhalle gebaut haben, oder der Mundart-Rezitator Mario Gesiarz, der sein Sindlingen in über 31 Jahren lieben gelernt hat und durch die 34. Folge in der Reihe „Mein Stadtteil – meine Heimat“ des Presse- und Informationsamtes führt.

Der Mundartrezitator Mario Gesiarz bei den Dreharbeiten zur Stadtteilfolge Sindlingen des Presse- und Informationsamtes (PIA) der Stadt Frankfurt, © Foto: PIA/Jasmin Raykowski
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Mit Schirm, Charme und Zylinder nimmt Gesiarz, Mitbegründer von Rezi-Babbel, die Zuschauer mit auf einen Spaziergang durch sein Quartier. „Unser Stadtteil, der liegt ganz im Weste, und ich zeig‘ Ihne davon des Beste, denn, obwohl sehr abgelege, gibt’s hier drauße viel zu sehe“, sagt Gesiarz zu Beginn der Stadtteilfolge und spaziert los – zu den S-Bahn-Gleisen, die Sindlingen in zwei Teile zerschneiden, der Gartenstadt, der an Fachwerk reichen Altstadt und dem Ranzenbrunnen. Eine Pause legt er beim architektonischen Geheimtipp des Stadtteils, der Villa Meister, und dem TV Sindlingen ein. „Wenn man sich tiefer in den Stadtteil hineinbegibt, zum Beispiel am Vereinsleben teilnimmt, wird es zur Selbstverständlichkeit, dass man zusammen etwas stemmt“, weiß Gesiarz. Das zeigt auch das Nachbarschaftsfest vom Quartiersmanagement, wo alle mit anpacken und ein buntes Fest feiern. Denn Sindlingen ist eben einfach meisterhaft.

Das rund viereinhalbminütige Portrait ist ab Montag, 20. Juni, online unter https://youtu.be/giL23R9-MXU und unter http://www.frankfurt.de/stadtteilvideos zu sehen.

In der Reihe bisher erschienen sind: Bonames (Besonders überraschend), Unterliederbach (Frankfurts heimlicher Star), Nieder-Eschbach (Hoch DREI), Nied (Ein Stadtteil macht Dampf), Praunheim (Hier schlägt das Herz), Harheim (Einfach zauberhaft), Fechenheim (Zwischen Techno und Industriekultur), Gallus (Bunt und kreativ), Kalbach-Riedberg (Zwischen Tradition und Moderne), Oberrad (Frankfurts Gemüsegarten), Sachsenhausen (Stadt in der Stadt), Niederursel (Stadtteil der Mühlen), Niederrad (Immer in Bewegung), Schwanheim (Idylle am Main), Seckbach (Das Dorf in der Stadt), Bahnhofsviertel (Das Tor zur Stadt), Dornbusch (Bekannt durch Funk und Fernsehen), Rödelheim (Voller Genuss) und Eckenheim (Im Wandel der Zeit).