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Wer sollte sich informieren?

  • Grundstückseigentümer
  • Grundstückskäufer
  • Investoren und Bauherren
  • Banken und Versicherungen
  • Architekten und sonstige Sachverständige

Boden- und Grundwasserbelastungen durch Altablagerungen und Altstandorte können erhebliche Auswirkungen auf den Wert sowie die aktuelle und zukünftige Nutzbarkeit von Grundstücken haben.
Diese reichen von erhöhten Entsorgungskosten für belasteten Erdaushub bis hin zu umfangreichen, kostenintensiven Sanierungsmaßnahmen zur unmittelbaren Gefahrenabwehr.

Laut § 4 Bundes-Bodenschutzgesetz können zur Sanierung einer Altlast außer dem Verursacher auch dessen Gesamtrechtsnachfolger, der Grundstückseigentümer oder der ehemalige Grundstückseigentümer verpflichtet werden.

Daher ist im Rahmen des Grundstücksverkehrs (Kauf, Pacht, Miete, Wertermittlung) sowie bei geplanten Umnutzungen (Bebauung, Abbruch, Nutzungsänderung) ein Antrag auf Auskunft beim Umweltamt der Stadt Frankfurt am Main sinnvoll.

Lässt sich auf Basis der Altlastenauskunft ein erhöhtes Gefährdungspotential erkennen, können finanzielle Risiken durch eine sogenannte "Altlastenklausel" im Kaufvertrag und durch vorherige Bodenuntersuchungen minimiert werden.

Bohrung für eine umwelttechnische Untersuchung

Bodenluftmessung