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Stadtschreiberinnen und Stadtschreiber von Bergen-Enkheim

Der Literaturpreis "Stadtschreiber von Bergen" wurde geschaffen, um die wachsende Gefährdung unseres kostbarsten Kulturgutes, unserer deutschen Sprache, ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und ihr entgegenzuwirken. Dies geschieht am besten durch die Förderung dessen, der ernsthaft und verantwortlich um die Bewahrung und lebendige Weiterentwicklung unserer Sprache bemüht ist: des freien Schriftstellers.

Verbunden mit dem Preis sind der Wunsch und der Vorschlag, der Stadtschreiber möge während seiner "Amtszeit" in Bergen-Enkheim anwesend sein. Dies ist jedoch nur ein Wunsch und keinesfalls verpflichtend.
(Auszug aus der aktuellen Fassung der Richtlinien für den Literaturpreis "Stadtschreiber von Bergen")

Der amtierende Stadtschreiber: Clemens Meyer

„Clemens Meyer, geboren 1977 in Halle/Saale, wuchs im Arbeiterviertel Leipzig-Ost auf, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Clemens Meyer gehört zu den prägenden Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur. Er schreibt Geschichten, Romane aus unserer Zeit, so zerrissen wie unser Leben, so düster wie die Welt, so schön wie die schönsten Hoffnungen. Ihn interessieren nach eigener Aussage das Stille, das Verborgene, und gleichzeitig die Ästhetik von Gewalt, die Eruptionen, Emotionen, das Dunkle. Der Mensch, so banal das klingt, als Spielball des Schicksals, der Liebe, der Gesellschaft, und sein Aufbegehren, seine Suche nach etwas wie Glück, die Einsamkeit, das Scheitern. Das poetisch umzusetzen ist eine Herausforderung. Dabei ist er äußerst unterhaltsam.“
(Wortlaut der Jurybegründung)

Bücher in Auswahl:
2006: Als wir träumten : Roman. - S. Fischer, Frankfurt am Main
2008: Die Nacht, die Lichter : Stories. - S. Fischer, Frankfurt am Main
2010: Gewalten : Ein Tagebuch. - S. Fischer, Frankfurt am Main
2013: Im Stein : Roman. - S. Fischer, Frankfurt am Main
2016: Der Untergang der Äkschn GmbH : Frankfurter Poetikvorlesungen. - S. Fischer, Frankfurt am Main
2017: Die stillen Trabanten. - S. Fischer, Frankfurt am Main

Theater in Auswahl
2008: Uraufführung der Theaterfassung von „Als wir träumten“ am Leipziger Schauspiel
2010: Uraufführung der Theaterfassung von „Die Nacht, die Lichter“ am Leipziger Centraltheater
2011: Uraufführung von „Sirk the East – Der Traum von Hollywood“ am Leipziger Centraltheater
2013: Uraufführung der Theateradaptation von „Gewalten“ am Leipziger Centraltheater
2015: Uraufführung der Theaterfassung von „Im Stein“ am Schauspiel Stuttgart

Film
2012: preisgekrönte Verfilmung der Kurzgeschichte „Von Hunden und Pferden“ durch Thomas Stuber
2015: „Herbert“, Drehbuch zusammen mit Thomas Stuber,
2015: Verfilmung von „Als wir träumten“ durch Andreas Dresen
2018: „In den Gängen“, Drehbuch zusammen mit Thomas Stuber

Darüberhinaus sind zahlreiche journalistische Beiträge von ihm erschienen in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, der „Welt“ der Zeitschrift „Der Freitag“ und der "Zeit".

Auszeichnungen in Auswahl
2001 MDR-Literaturpreis
2006 Rheingau Literatur Preis
2006 Mara-Cassens-Preis
2007 Clemens-Brentano-Preis
2008 Preis der Leipziger Buchmesse (Kategorie: Belletristik)
2010 Literaturpreis der Stahlstiftung Eisenhüttenstadt
2013 Finalist beim Deutschen Buchpreis (Shortlist) mit „Im Stein“
2014 Bremer Literaturpreis
2015 Deutscher Drehbuchpreis für „In den Gängen“, zusammen mit Thomas Stuber
2015 Frankfurter Poetik-Dozentur
2016 Mainzer Stadtschreiber
2018/2019 Stadtschreiber von Bergen-Enkheim

Clemens Meyer 2018 in Bergen © Marek
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Aktuelles:

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat Fördergelder für zehn Spielfilme und sieben Filmstoffe bewilligt. Letztere wurden von der Jury zur kulturellen Filmförderung aus 49 Anträgen auf Drehbuchförderung ausgewählt. Thomas Stuber und Clemens Meyer können sich über eine Fördersumme von 30.000 Euro für ihr Projekt „Die stillen Trabanten“ freuen. In dem Film sollen drei Geschichten aus dem Buch miteinander verwoben werden. (FilmBizNews)

Am achten März, dem Internationalen Frauentag, widmete der Deutschlandfunk die Büchersendung „Lesart“ dem Thema „Der Schriftsteller als Macho“. Studiogäste waren Clemens Meyer und Wolf Wondratschek. Ein kurzer Auszug aus der Sendung:

„Was soll das überhaupt sein, eine Männerliteratur?“, fragt Clemens Meyer. „Man wollte ja eigentlich Poesie machen im besten Sinn, Literatur, und dass man natürlich dann in eine Medienmaschine reinfällt als damals 28-jähriger, 29-jähriger junger Mann, das hat man gar nicht so sehr bedacht. Und zack! War man irgendwo in einer Schublade drin und hat aber immer gedacht: Das bin ich doch gar nicht! Ich bin doch der Schriftsteller, der Poet Meyer!“

Natürlich habe er das eine oder andere gemacht, dass ihn in diese Richtung bringe, räumt der Autor ein. „Weil man gar nicht damit gerechnet hatte, wie spießbürgerlich eigentlich dieser Literaturbetrieb ist. Ich dachte, das ist doch das Normalste der Welt, dass man so redet, wie einem die Schnauze gewachsen ist, und dass man mal ein Bier trinkt irgendwo. Es war aber nicht so.“

Den Stadtschreibern auf der Spur

Nicolas Born (1978/1979)

„Utopien“ ist das Thema der Duisburger Akzente, die vom 16. März bis 7. April stattfinden. Am fünften und sechsten April wird das Literaturprogramm, das die Stadtbibliothek zusammen mit dem Duisburger Verein für Literatur veranstaltet, mit einer Tagung zu Nicolas Born abgerundet. Born wurde in Duisburg geboren. Tagungsort: Konferenzzentrum Kleiner Prinz, Schwanenstraße 5-7. Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten unter der Telefonnummer 0203 2832593.

Jurek Becker (1982/1983)

Wie prägt das Judentum die deutsche Kultur? Die Jüdischen Kulturtage Rhein-Ruhr geben vom 28. März bis zum 14. April 2019 in Ausstellungen, Theateraufführungen und Konzerten Antworten auf diese Frage. Das Theater Bonn zeigt am 12. April um 20 Uhr das Stück „Jakob der Lügner – Ein Märchen aus der Hölle“ nach der Vorlage des Romans von Jurek Becker. (Mittelrhein-Tageblatt)

Gerhard Köpf (1986/1987)

„Vom 28. März bis 9. Mai finden die zwölften Offenburger Literaturtage "WortSpiel" statt. Elf hochkarätige Autoren lesen aus ihren Werken (…) Gerhard Köpf stellt am 10. April in der Buchhandlung Akzente seinen Roman „Außerfern“ vor, der die Suche nach einem in Menschenhaut gebundenen Manuskript mit der Lebensbeschreibung des Tiroler Diebs und Schelm Marandjosef meisterhaft in Beziehung setzt. (…)“ (Stadtanzeiger)

Katja Lange-Müller 2015 in Enkheim © Marek
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Katja Lange-Müller (1989/1990)

„Bis 19. April 2019 läuft die Bewerbungsfrist für die Teilnahme am 32. Schwäbischen Kunstsommer. Die Sommerakademie der Schönen Künste verspricht für die Woche vom 27. Juli bis 4. August 2019 Fortbildung auf hohem Niveau. In einer Künstlerkolonie auf Zeit verlassen die Teilnehmenden den Alltag und widmen sich ganz der Kunst.

Elf international renommierte Künstlerinnen und Künstler leiten in interdisziplinärem Rahmen ihre Meisterklassen. (…) Mirko Bonné (Hamburg) und Katja Lange-Müller (Berlin) vertreten die Literatur (…)“ (lifePR) Ort: Schwabenakademie, Klosterring 4, 87660 Irsee - Info zu Bewerbungen: http://www.kunstleben.info/index.php?id=415

Im Berliner „Tagesspiegel“ erläutert Katja Lange-Müller, warum sie die Petition des VDS „Schluss mit dem Gender-Unfug" unterschrieben hat: „(…) Für mich war (…) folgende Frage ausschlaggebend: Was ist wichtiger, die Sache, also unsere Sprache, oder die (Tat-)Sache, dass wir Erstunterzeichnerinnen und -unterzeichner befürchten mussten, von diversen medialen „Spaltpilzzüchtern“ sogleich abgeschoben zu werden in die eine finstere Ecke, wo wir uns dann gefälligst zu schämen hätten.
Wir wären, auch dies wurde da und dort vermerkt, samt und sonders ziemlich „betagt“. Aber selbst wenn das auf die meisten von uns zutreffen mag, Alters-Diskriminierung ist es doch! Fazit: Wie wollen wir es einander jemals rechtmachen?! Irgendwer wird (fast) immer diskriminiert – oder fühlt sich zumindest so. Bis Montagabend 20 Uhr haben 35.600 Menschen diesen Aufruf unterschrieben. Weiß der Geier (wer sonst!), ob die ebenfalls alle konservative oder gar rechte (ostdeutsche?) Uraltknackerinnen und -knacker sind. Die Querulanten jedweden Geschlechts werden hierzulande ja leider auch nicht mehr jünger.“
Nachtrag: Am 18. März, 9:40 Uhr, enthielt die Liste 54.092 Unterschriften.



Paul Nizon (1993/1994)

Peter Henning vom NDR hat Paul Nizon getroffen und mit ihm über sein Leben in Paris, über die Proteste der "Gelben Westen", die Verlangsamung des Lebens im Alter und über aufkommende Frühlingsgefühle gesprochen. Auf der Homepage der Sendung „Das Gespräch“ vom neunten März heißt es weiter: „(…) Er ist ein Autor, der nicht schreibt, weil er etwas bereits weiß - sondern, weil er etwas Neues erfahren will. Am glücklichsten sei er, (…) wenn er einfach vor sich hinschreibe. (…)“

Josef Winkler (1994/1995)

Das Osterfestival „Imago Dei“ in Krems feiert Jubiläum. Aus der Ankündigung: “Aus einer kleinen, fein sortierten Konzertreihe, die erstmals 1999 in der säkularisierten Minoritenkirche Krems stattfand und bestimmte Themen des Menschseins etablierte, entwickelte sich eine groß angelegte, über mehrere Wochen vor Ostern stattfindende Veranstaltungsreihe für spirituelle Musik aus verschiedenen Weltkulturen. Sie führt quer durch die Musikgeschichte, ergänzt durch Filme, Lesungen und Podiumsgespräche (…) 20 Jahre IMAGO DEI münden in der vielschichtigen Thematik des Opfers vom Sacrificium bis zum Opfermahl (…)“

Am 12. April steht auf dem Programm:
Josef Winkler & Die Wachauer Pestbläser: "LASS DICH HEIMGEIGEN, VATER" - Musik zu Texten aus dem gleichnamigen Roman von Josef Winkler.


Herta Müller (1995/1996)

Der Hermann-Sinsheimer-Preis für Literatur und Publizistik geht in diesem Jahr an Herta Müller. Der Freinsheimer Stadtbürgermeister Matthias Weber überreicht den Preis am Sonntag, 24. März, um 11 Uhr im von-Busch-Hof. Er ist mit 2.500 Euro dotiert.

Am 1. Februar hat der Vorverkauf für die Ruhrfestspiele begonnen. Am 6. Mai steht auf dem Programm: Herta Müller im Gespräch mit Denis Scheck, um 20 Uhr im „Ruhrfestspielhaus Großes Haus“.
https://www.ruhrfestspiele.de/programm

Im Zentrum für verfolgte Künste im Kunstmuseum Solingen läuft bis 9. Juni die Ausstellung „Im Heimweh ist ein blauer Saal“ mit Collagen von Herta Müller. Das gleichnamige Buch ist jetzt auch erschienen. SWR2 schreibt auf der Homepage des Senders zum „Buch der Woche“: „Große Wortkunst (…) Herta Müller sammelt Wörter. Sie schneidet sie aus Zeitschriften aus und setzt die Fundstücke neu zusammen. So entstehen Collagen von poetischer Materialität.“

Neuerscheinung: Herta Müller: Im Heimweh ist ein blauer Saal. – München: Hanser, 2019. – 128 S.; geb. Ausg.- 22 Euro; ISBN 978-3-446-26175-4; Erscheinungsdatum: 18.02.2019

Stadler 2016 in Frankfurt © Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim
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Arnold Stadler (1998/1999)

„Die Stadt Meßkirch und die Gemeinde Sauldorf wollen gemeinsam den Schriftsteller Arnold Stadler anlässlich seines 65. Geburtstags am 9. April zum Ehrenbürger der beiden Kommunen ernennen. Zu diesem Anlass wird es am Freitag, 12. April, eine Abendveranstaltung geben, bei der Stadler ausgezeichnet wird. Vor diesem Hintergrund findet auch vom 12. bis 14. April eine interdisziplinäre Tagung zum Werk Stadlers im Schloss Meßkirch statt. Stadler ist in Meßkirch geboren und aufgewachsen und lebt derzeit in einem Teilort von Sauldorf. Das Programm der Tagung wurde von einem Team von Fachleuten erarbeitet (…)“ (Schwäbische Zeitung)

Das „Podium Kunst Schramberg“ zeigt vom 06.04. bis 16.06.2019 unter dem Titel „ereignet sich farbe“ eine Ausstellung des Malers Alexander Schönfeld. Am 3. Mai hält Arnold Stadler in dieser Ausstellung eine Lesung unter dem Titel: "Auf der anderen Seite meiner Augen - Sätze für und über Maler. Von Bissier bis Schönfeld“.

Die 18. Westerwälder Literaturtage haben das Motto „Heimat/en“. Über dieses Thema unterhalten sich die Kollegen Hanns-Josef Ortheil (Westerwald) und Arnold Stadler (Oberschwaben) am 28. Mai auf Schloss Sayn (Bendorf).

Wolfgang Hilbig (2000/2001)

Wie die Leipziger Volkszeitung berichtet, hat die Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft in Meuselwitz auf einer Verkehrsinsel schräg gegenüber dem früheren Wohn- und Geburtshaus des Schriftstellers, einen großen Findling platzieren lassen, als Ausgangspunkt für ein Hilbig-Denkmal. In den kommenden Wochen soll der Stein um eine Platte mit Text und einem Relief mit dem Porträt des Dichters erweitert werden. Dazu hat die Gesellschaft den Bildhauer Carsten Theumer engagiert, seit Anfang des Monats laufen die Arbeiten. Die Kosten werden auf 4.000 Euro geschätzt. Die Gesellschaft nimmt gerne Spenden für den Gedenkstein entgegen und stellt auch entsprechende Quittungen aus. Zuweisungen sind unter IBAN: DE17 4306 0967 1133 2131 00, BIC: GENODEM1GLS, Kennwort: Hilbig-Stein möglich.

Ein Tipp für Hilbig-Freunde, die demnächst einen Kurzurlaub in Thüringen verbringen wollen:
http://www.literaturland-thueringen.de/artikel/auf-wolfgang-hilbigs-spuren-in-meuselwitz/

Angelika Klüssendorf (2013/2014)

2020 soll ein neuer Roman von Angelika Klüssendorf erscheinen und danach ein Band mit Erzählungen. Diese Bücher werden nicht mehr von Kiepenheuer & Witsch verlegt, sondern vom Münchner Piper Verlag. (Börsenblatt)

Der von der Evangelischen Akademie Tutzing ausgelobte Marie Luise Kaschnitz-Preis geht diesmal an Angelika Klüssendorf. „Sowohl ihre Erzählungen als auch ihre Romane bestechen durch eine klare, direkte Sprache, die den Leser sofort in ihren Bann zieht“ heißt es in der Begründung der Jury. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und wird am 19. Mai 2019 verliehen. Unter den früheren Preisträgern befinden sich einige Stadtschreiber: Thomas Lehr, Wulf Kirsten, Arnold Stadler und Paul Nizon (Frankfurter Rundschau u.a.)

Ruth Schweikert (2015/2016)

Anlässlich des Erscheinens ihres neuen Romans „Tage wie Hunde“, in dem sie ihre Brustkrebserkrankung thematisiert, gab Ruth Schweikert der Aargauer Zeitung ein Interview. Daraus herausgegriffen:

AZ: „Krebs ist omnipräsent. Hat unsere Gesellschaft eine adäquate Sprache, um darüber zu sprechen?“ RS: „Mir ist aufgefallen, dass immer vom Kämpfen die Rede ist, von einem Kampf, den man gewinnen kann oder verlieren. «Francine Jordi hat den Krebs besiegt!» – «Mit vereinten Kräften besiegen wir den Krebs!» Da kommen übrigens die Hunde ins Spiel. Es heisst, sie könnten riechen, dass jemand Krebs hat. Man versucht nun tatsächlich, Hunde darauf abzurichten, Krebs zu diagnostizieren. Es wird von «bösartigen» und von «gutartigen» Tumoren gesprochen, als ob es sich dabei nicht um biologische, sondern um moralische Kategorien handelte.“

AZ: „Sie haben während der Chemotherapie Ihr Haar verloren und sich bei öffentlichen Auftritten mit kahlem Schädel gezeigt. Woher nahmen Sie den Mut dazu?“ RS: „Es brauchte keinen Mut, es war eher stimmungsabhängig. Ich habe mich in dieser Zeit auch mit Perücke, im hübschen Kleidchen gezeigt. An anderen Tagen war mir danach, so aufzutreten, wie ich gerade war: mit ultrakurzen Haaren. Es gab kein Programm.“ AZ: „Wie waren die Reaktionen?“ RS: „Mit Perücke bekam ich wiederholt Komplimente für meine gute Frisur, das kommt im Buch vor. Offenbar hatte ich davor keine richtige Frisur gehabt, das hat mich amüsiert.“

Aus einer Rezension in der Neuen Zürcher Zeitung vom 16.03.2019: „(…) Es gibt in diesem Buch von Einsamkeit und Krankheit, von Aufbegehren und schonungsloser Selbstbeobachtung keine Erzählinstanz, die dem Krankheitsgeschehen einen beruhigenden Sinn geben könnte. Eine starke Präsenz hat darin einzig die Instabilität und Verwundbarkeit des berichtenden Ich. (…)“

Über 70 Schweizer Autoren und Übersetzer erwarten die Veranstalter der Solothurner Literaturtage in diesem Jahr. Die 41. Ausgabe des Literatur- und Lesefestivals wird vom 31. Mai bis 2. Juni über die Bühne gehen. Ruth Schweikert wird dabei sein.

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Die nachfolgenden Einzelseiten zu den Stadtschreibern wurden nur während der Laufzeit des Stadtschreiberjahres aktualisiert. Für weiterführende Informationen verweisen wir auf die Wikipedia oder die Homepage der Autoren, falls vorhanden.