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12.08.2019

Sicher im Rhein-Main-Gebiet mit Gefahr unterwegs

Prävention und Aufklärung bringt Sicherheit auf die Straße

In der Gefahrgutkontrollwoche vom 5. August bis 9. August 2019 kontrollierte die Städtische Verkehrspolizei (Fachbereich Gefahrgutangelegenheiten) mit bewährten Partnern Transporte an verschiedenen Orten in Frankfurt am Main. Wichtigste Beteiligte waren das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, die Landespolizei, das Regierungspräsidium Darmstadt (Umweltschutz, Abfall und Arbeitssicherheit), der Zoll, das Bundesamt für Güterverkehr (Außenstelle Mainz) und dafür eingesetzte Sachverständige.

Alle trugen dazu bei, dass gefährliche Güter im Rhein-Main-Gebiet (länderübergreifend) sicher transportiert werden. Bei der gemeinsamen Aktion spielte auch der Präventionsgedanke eine wichtige Rolle: die Beteiligten setzten darauf, die Fahrzeugbesatzung sowie die im Vorlauf beteiligten verantwortlichen Firmen aufzuklären. Falls nötig, wurden auch Bußgelder verhängt. Bei massiven Verstößen untersagten die städtischen Gefahrgutspezialisten beispielsweise die Weiterfahrt oder ordneten sogar eine Stilllegung des Transportes an.

Transport auf einer Ladefläche eines Lastkraftwagens
 

Gefahrgut sicher auf Straße, Schiene, Luft und Wasser

Die Gefahrgüter haben bis zu einer Kontrolle durch die Städtische Verkehrspolizei häufig bereits Wege in der Luft, auf Schienen oder auf dem Wasser zurückgelegt. Wie die Gefahrgüter selbst, müssen auch übrige Gegenstände oder Ladehilfsmittel sicher auf Ladeflächen der Lastkraftwagen verstaut sein. Die Beförderungseinheiten wie Stückgut-, Tank oder Containerfahrzeuge müssen technisch mängelfrei sein. Jegliche Gefahren und Schäden für Mensch, Tier, Sachen und/oder Umwelt gilt es unbedingt zu vermeiden.

Die städtischen Gefahrgutspezialisten überprüften auch Kleintransporter, da auch diese sehr oft gefährliche Güter befördern.

Kontrollen im Stadtgebiet

Neben vielen anderen Kontrollstellen im Stadtgebiet sind der Industriepark Höchst und der Frachtbereich des Flughafens Frankfurt besonders wichtige Kontrollpunkte. Sie sind europäische Drehkreuze bei der internationalen Beförderung gefährlicher Güter auf den Land-, Binnenschiffs- und Seeschiffs- sowie Luftverkehren. So werden beispielsweise durch den Industriepark Höchst täglich 500 bis 600 Straßentransporte, circa 50 Eisenbahnkessel- und/oder Tragewagen sowie Binnenschiffs- oder Seeschiffsabfertigungen durchgeführt.

Das Team der Gefahrgutspezialisten des Straßenverkehrsamtes überprüfen in Kontrollaktionen sowohl die gefahrgutrechtliche Unternehmensorganisation als auch die eigentlichen Gefahrguttransortvorgänge, wie beispielsweise die Beförderung von entzündbaren Gasen, ätzenden Flüssigkeiten oder umweltgefährdenden Stoffen.

Nutzfahrzeugkontrollen

Auf Frankfurts Straßen (im öffentlichen Verkehrsraum) finden Nutzfahrzeugkontrollen insgesamt an 30 Tagen über das ganze Jahr verteilt statt. Diese gilt es gut vorzubereiten und zu koordinieren, da sich unterschiedliche Behörden und Organisationen daran beteiligen.