Logo FRANKFURT.de

14.05.2019

Ergebnisse der Verkehrssicherheitswochen nach den Osterferien

Auch in diesem Jahr waren die Verkehrssicherheitswochen wieder erfolgreich

Pünktlich zum Schulbeginn nach den Osterferien, starteten am 29. April 2019 die Verkehrssicherheitswochen.

In den Aufklärungs- und Kontrollwochen nach den Osterferien sind die Städtische Verkehrspolizei und die Landespolizei Frankfurt am Main insbesondere im Bereich von Schulwegen präsent. Zum Schuljahresbeginn finden schwerpunktmäßige Kontrollen vor Schulen statt. Eltern, Kinder und Verkehrsteilnehmer*innen werden über den sicheren Schulweg informiert und aufgeklärt. Dass es sinnvoll und gesund ist, den Schulweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad anzutreten, macht insbesondere die Kampagne „Schulweg-Safari“ deutlich.

Ein Mitarbeiter der Städtischen Verkehrspolizei verteilt den Flyer
Dieses Bild vergrößern.

Die Ergebnisse für die Zeit vom 29. April bis 10. Mai 2019

Insgesamt wurden die Kontrollen an 64 Grundschulen und deren Schulwege durchgeführt. Dazu zählen zum Beispiel die Adolf-Reichwein-Schule, Kirchnerschule, Riedhofschule und die Textorschule.

Es wurden insgesamt 27.732 Fahrzeuge kontrolliert von denen 3.113 zu schnell unterwegs waren.

Vor der Kerschensteiner Schule wurden in der ersten Woche 82 Fahrzeuge kontrolliert. Hier fuhren 51 Fahrzeuge zu schnell, also liegt die Übertretungsquote hier bei 62,20 %. Auch vor der Goldsteinschule fuhren von 210 Fahrzeugen 69 zu schnell. Dies ergibt eine Quote von 32,86 %.

Die schnellsten Fahrzeuge fuhren auf dem Schulweg der Linneschule 85 km/h (Tempo 50 km/h), auf dem Schulweg der Astrid-Lindgren-Schule und der kal-von-Ibell-Schule mit jeweils 68 km/h bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. In allen drei Fällen bedeutet dies ein Bußgeld in Höhe 120 €, 2 Punkte und ein Monat Fahrverbot.

Insgesamt waren 11,32 % der kontrollierten Fahrzeuge zu schnell.
Vor einigen Schulen ist die Quote vergleichsweise niedrig. Vor der Merianschule wurden beispielsweise 1710 Fahreuge kontrolliert von denen 64 zu schnell waren (3,74 %).

Raser und Elterntaxis vermeiden

"Raser und Elterntaxis", die gerade vor Schulen und entlang von Schulwegen zugegen sind, rufen oftmals gefährliche Verkehrssituationen hervor. In den Aufklärungs- und Kontrollwochen werden die Verkehrsteilnehmenden dafür sensibilisiert, sich richtig zu verhalten.

Verkehrserziehung und Verkehrsaufklärung: wichtige Bausteine der Verkehrssicherheitsarbeit

Die Verkehrserziehung der Kinder und die entsprechende Verkehrsaufklärung der Eltern sowie der übrigen Verkehrsteilnehmenden ist notwendig und stellt ein Schwerpunkt der Verkehrssicherheitsarbeit des Straßenverkehrsamtes und des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main dar.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.Schulweg-Safari.de sowie von der Polizei Frankfurt am Main.